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kreativität

Willkommen bei der Börsenvereinsgruppe
Kunst, Kultur und Bildung haben ganz unabhängig von ihrer ökonomischen Bedeutung einen Eigenwert, der für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist: Bücher vergrößern gesellschaftliche Teilhabe, sie tragen zum Erfolg in Schule und Beruf bei, sie beflügeln Phantasie, führen in fremde Welten und erweitern Horizonte. Bücher klären auf, informieren und erschließen Zusammenhänge; sie bilden. Zugleich sorgt eine intakte Buch- und Medienlandschaft für Innovation, Toleranz und kulturelle Vielfalt. Hinter jeder der 90.000 jährlichen Neuerscheinungen steht eine Idee, Meinung oder Geschichte. Damit dies so bleibt, gestalten wir mit all unseren Angeboten, Dienstleistungen und Produkten die Buchbranche.

Der Erhalt einer intakten Buch- und Medienlandschaft ist unsere zentrale Aufgabe. Unser Ziel ist ein vielfältiges Literaturangebot als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft. Meinungsfreiheit ist die Grundlage jedes kulturellen Schaffens und insbesondere des Verlags- und Buchhandelsbetriebs. Wir setzen uns ein für eine freie Verbreitung des gesprochenen und geschriebenen Wortes. Der Vertrieb von Büchern über ein möglichst großes Netz an Buchhandlungen und sonstigen Verkaufskanälen ist eines unserer weiteren Zentralziele, um die Qualität und Vielfalt auf dem Buchmarkt weiter zu fördern. Vielfältige Tätigkeitsgebiete, ein Ziel: Wir stärken den Buchmarkt als Garant für Meinungsvielfalt, Bildung, Kultur und Unterhaltung. Lernen Sie uns näher kennen.

ich mag es,
wenn die sachen
schön werden.
christian / marketing

Christian Ebert
Marketingmanager Börsenverein

Der Mann hat immer gut lachen – die Verantwortung in seinem Job merkt man ihm keine Sekunde an. Dabei gehen über den Schreibtisch von Christian Ebert sämtliche Projekte des Börsenvereins, die den Außenauftritt betreffen. Egal ob Corporate Design, Publikationen, Werbung, Messestände, Websites. Was immer das öffentliche Gesicht des Verbands nach außen kommuniziert, prägt der 34-Jährige entscheidend mit. Für manche der pure Stress. Für ihn ein Traumjob.

„Ich habe schon in der Ausbildung zum Hotelfachmann gelernt, dass mich Marketing interessiert, und habe dann Marketing und Kommunikation studiert. Danach ging es noch einmal kurz als Sales Representative ins Hotelfach, aber das war mir zu viel Verkauf, klinkenputzen wollte ich einfach nicht.“ Und damit hat der Börsenverein zum Glück wenig zu tun, sagt Christian, denn man verkauft hier kein x-beliebiges Produkt, sondern hat einen Wert, für den man arbeitet. „Es ist, als würde man für Greenpeace arbeiten, nur ist das Buch noch weniger erklärungsbedürftig. Jeder hat sofort eine Vorstellung, wenn du ihm sagst: Buch!“. Als echter Marketer war es für den Quereinsteiger in den Buchmarkt sofort ein Blitzstart – vom ersten Hören von einer freien Stelle über Vorstellungsgespräche bis in den Job vergingen keine zwei Wochen. „Und als ich dann am Freitag zur Arbeit kam, startete schon der Agentur-Wettbewerb für die neue Mitgliederbroschüre. Da war ich schon mitten drin, es ging direkt von null auf hundert. Und von da an habe ich nie wieder zurückgeblickt.“

Den jungen Vater spornt an, dass man das Buch nicht immer mit der Aura des unantastbaren Kulturguts umgeben muss, ihn reizt die Herausforderung, das angeblich böse Marketing als positives Werkzeug für Literatur und für den Börsenverein zu kommunizieren. „Das ist einfach ein cooles Produkt, hier geht es nicht um Abverkauf oder Regalflächen oder Dosenabsatz, sondern um eine Idee.“ Und damit auch um den ältesten und größten deutschen Vorlesewettbewerb, den Deutschen Buchpreis und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

„Der Vorlesewettbewerb ist ein bisschen mein Lieblingsprojekt, das macht mir am meisten Spaß. Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Arbeit hier. Du siehst die Dinge, die du machst, relativ schnell: Wird eine Idee einmal als gut angenommen, ist sie dann auch zügig umgesetzt, das geht mit unserem Team hier einfach perfekt.“ Christian und seine Kollegen kümmern sich um das operative Geschäft, von der Kommunikation mit Designagenturen und Druckereien bis zum Schnittpunkt in die Abteilungen des Börsenvereins. Ideen kommunizieren, argumentieren, organisieren und dann loslegen – ein bisschen Lust am Konflikt gehört bei diesem Job wohl auch dazu. „Na klar – wenn es zu glatt ist, funktioniert es nicht. Du musst in den über 7.000 Werbebotschaften, die jeden Tag auf einen einprasseln, ja auch auffallen. Wir haben hier das Budget gar nicht, durch schiere Masse aufzufallen, da muss man halt ein bisschen frecher sein.“ Die Lust am Gegenwind, an und auf Veränderung merkt man Christian dabei genauso an wie die Gelassenheit, diesen Wind dann auch auszuhalten. In einem Markt, der so lebendig und vielschichtig ist, ist man natürlich oft den einen zu langsam oder den anderen zu schnell mit dem, was man tut.

Aber ganz generell weiß die Branche zu schätzen, dass der Börsenverein sehr viel anschiebt und experimentiert, erklärt Christian: „Der Börsenverein ist einfach an dem Punkt, wo er sich verändern will, in dem Veränderungsdruck der ganzen Branche auch die Lust daran entdeckt hat, diesen Wandel zu begleiten und zu gestalten, die Triebkräfte zu nutzen. Wir sind keine Bewahrungs-Lobbyisten.“ Den Wandel zu nutzen, Energie zu entwickeln – genau das kommuniziert das Marketing auch immer wieder mit Kampagnen und Ideen in den Markt hinein – und über diesen Weg natürlich auch zu den Kunden und Lesern. Insofern hat er oft das Gefühl, für eine Art Mischung aus großem Medienunternehmen und politischem Meinungssetzer zu arbeiten.

Christian Ebert wirkt in seiner geerdeten, lässigen Art fast so, als wäre ihm die Tragweite der Arbeit an einer der vielleicht wichtigsten deutschen Kulturschnittstellen gar nicht richtig bewusst, und gibt auch zu: „Im Alltag ist das schon so normal geworden, was wir tun. Aber klar, wenn du dann über die Frankfurter Buchmesse gehst und das alles siehst, denkst du schon: genial, das ist von uns, das sind wir. Das ist schon viel Zeug, das über uns läuft. Die ganzen täglichen Bausteine unserer Arbeit … Auf der Messe wird das plötzlich als ein Ganzes, als eine Gruppe wahrnehmbar. Das ist definitiv ein Kick, wenn dir das bewusst wird.“

ich mag es,
wenn die sachen
schön werden.
christian / marketing

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Christian Ebert
Marketingmanager Börsenverein

Der Mann hat immer gut lachen – die Verantwortung in seinem Job merkt man ihm keine Sekunde an. Dabei gehen über den Schreibtisch von Christian Ebert sämtliche Projekte des Börsenvereins, die den Außenauftritt betreffen. Egal ob Corporate Design, Publikationen, Werbung, Messestände, Websites. Was immer das öffentliche Gesicht des Verbands nach außen kommuniziert, prägt der 34-Jährige entscheidend mit. Für manche der pure Stress. Für ihn ein Traumjob.

„Ich habe schon in der Ausbildung zum Hotelfachmann gelernt, dass mich Marketing interessiert, und habe dann Marketing und Kommunikation studiert. Danach ging es noch einmal kurz als Sales Representative ins Hotelfach, aber das war mir zu viel Verkauf, klinkenputzen wollte ich einfach nicht.“ Und damit hat der Börsenverein zum Glück wenig zu tun, sagt Christian, denn man verkauft hier kein x-beliebiges Produkt, sondern hat einen Wert, für den man arbeitet. „Es ist, als würde man für Greenpeace arbeiten, nur ist das Buch noch weniger erklärungsbedürftig. Jeder hat sofort eine Vorstellung, wenn du ihm sagst: Buch!“. Als echter Marketer war es für den Quereinsteiger in den Buchmarkt sofort ein Blitzstart – vom ersten Hören von einer freien Stelle über Vorstellungsgespräche bis in den Job vergingen keine zwei Wochen. „Und als ich dann am Freitag zur Arbeit kam, startete schon der Agentur-Wettbewerb für die neue Mitgliederbroschüre. Da war ich schon mitten drin, es ging direkt von null auf hundert. Und von da an habe ich nie wieder zurückgeblickt.“

Den jungen Vater spornt an, dass man das Buch nicht immer mit der Aura des unantastbaren Kulturguts umgeben muss, ihn reizt die Herausforderung, das angeblich böse Marketing als positives Werkzeug für Literatur und für den Börsenverein zu kommunizieren. „Das ist einfach ein cooles Produkt, hier geht es nicht um Abverkauf oder Regalflächen oder Dosenabsatz, sondern um eine Idee.“ Und damit auch um den ältesten und größten deutschen Vorlesewettbewerb, den Deutschen Buchpreis und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

„Der Vorlesewettbewerb ist ein bisschen mein Lieblingsprojekt, das macht mir am meisten Spaß. Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Arbeit hier. Du siehst die Dinge, die du machst, relativ schnell: Wird eine Idee einmal als gut angenommen, ist sie dann auch zügig umgesetzt, das geht mit unserem Team hier einfach perfekt.“ Christian und seine Kollegen kümmern sich um das operative Geschäft, von der Kommunikation mit Designagenturen und Druckereien bis zum Schnittpunkt in die Abteilungen des Börsenvereins. Ideen kommunizieren, argumentieren, organisieren und dann loslegen – ein bisschen Lust am Konflikt gehört bei diesem Job wohl auch dazu. „Na klar – wenn es zu glatt ist, funktioniert es nicht. Du musst in den über 7.000 Werbebotschaften, die jeden Tag auf einen einprasseln, ja auch auffallen. Wir haben hier das Budget gar nicht, durch schiere Masse aufzufallen, da muss man halt ein bisschen frecher sein.“ Die Lust am Gegenwind, an und auf Veränderung merkt man Christian dabei genauso an wie die Gelassenheit, diesen Wind dann auch auszuhalten. In einem Markt, der so lebendig und vielschichtig ist, ist man natürlich oft den einen zu langsam oder den anderen zu schnell mit dem, was man tut.

Aber ganz generell weiß die Branche zu schätzen, dass der Börsenverein sehr viel anschiebt und experimentiert, erklärt Christian: „Der Börsenverein ist einfach an dem Punkt, wo er sich verändern will, in dem Veränderungsdruck der ganzen Branche auch die Lust daran entdeckt hat, diesen Wandel zu begleiten und zu gestalten, die Triebkräfte zu nutzen. Wir sind keine Bewahrungs-Lobbyisten.“ Den Wandel zu nutzen, Energie zu entwickeln – genau das kommuniziert das Marketing auch immer wieder mit Kampagnen und Ideen in den Markt hinein – und über diesen Weg natürlich auch zu den Kunden und Lesern. Insofern hat er oft das Gefühl, für eine Art Mischung aus großem Medienunternehmen und politischem Meinungssetzer zu arbeiten.

Christian Ebert wirkt in seiner geerdeten, lässigen Art fast so, als wäre ihm die Tragweite der Arbeit an einer der vielleicht wichtigsten deutschen Kulturschnittstellen gar nicht richtig bewusst, und gibt auch zu: „Im Alltag ist das schon so normal geworden, was wir tun. Aber klar, wenn du dann über die Frankfurter Buchmesse gehst und das alles siehst, denkst du schon: genial, das ist von uns, das sind wir. Das ist schon viel Zeug, das über uns läuft. Die ganzen täglichen Bausteine unserer Arbeit … Auf der Messe wird das plötzlich als ein Ganzes, als eine Gruppe wahrnehmbar. Das ist definitiv ein Kick, wenn dir das bewusst wird.“

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Über Uns

Gemeinsam für die Branche

Die Börsenvereinsgruppe hat viele Gesichter – Produktmanager, Marketingmanager, IT-Entwickler, Rechtsanwälte, Eventmanager, Marktforscher, PR-Manager, Business Analysten, Journalisten, Datenmanager: Dies sind nur einige der Berufsbilder, die dafür sorgen, dass wir den Buchmarkt gestalten. Zusammen bilden sie die zentrale Schnittstelle in einem Markt, dessen Dynamik und Lebendigkeit begeistert.

Die Börsenvereinsgruppe besteht aus folgenden Unternehmen:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Die Freiheit des Wortes trägt unsere Gesellschaft. Deshalb arbeiten wir mit Leidenschaft für das Buch, setzen uns ein für seine Sichtbarkeit im öffentlichen Raum und engagieren uns für vielfältigen Handel bei intaktem Wettbewerb. Wir setzen uns ein für die Vielfalt des Buchmarktes und für die Meinungsfreiheit. Unsere Mitglieder stehen im Zentrum unserer Arbeit. Neben praktischen Services und Beratungsdienstleistungen stellen wir diesen Plattformen zum Austausch, zur Meinungsbildung und zum Netzwerken zur Verfügung. Wir stehen für Branchenstandards wie die Buchpreisbindung, die reduzierte Umsatzsteuer und ein modernes Urheberrecht in der Informationsgesellschaft. Unser kulturelles Engagement verkörpern wir vor allen Dingen mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und mit dem Deutschen Buchpreis.

Frankfurter Buchmesse GmbH
Das größte Event der Publishing-Branche und zugleich die wohl größte Bücherschau der Welt ist die Frankfurter Buchmesse. Als Forum für den weltweit größten Lizenz-Handelsplatz sind wir “The place to be”, die Plattform für Verlage und Autoren sowie Treffpunkt für eine immer enger zusammenwachsende Medienwelt. Mit unseren Auslandsbüros und Gastlandaktivitäten sorgen wir für die internationale Präsenz deutschsprachiger Literatur und vernetzen deutschsprachige Verlage ins Ausland und umgekehrt.

MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH
Wir sind das führende Service-Unternehmen für die deutsche Buchbranche: Unsere Produkte und Dienstleistungen erleichtern den Handel mit Büchern und geben Orientierung im Buchmarkt – analog und digital. Egal ob Metadatenmanagement mit dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher, Informationsvermittlung und Meinungsbildung via Börsenblatt und boersenblatt.net, Stärkung des lokalen Buchhandels durch buchhandel.de oder Marketing am Point of Sale mit dem Buchjournal und dem BücherScheck: Unsere Lösungen rund um die Vermarktung von Büchern sind immer am Puls der Zeit.

mediacampus frankfurt | die schulen des deutschen buchhandels gmbh
Von den “Schulen des Deutschen Buchhandels” zum modernen mediacampus – besser kann man die Dynamik einer ganzen Branche, die den digitalen Wandel als Chance begreift, nicht zusammenfassen. In einer sich stark wandelnden Branche ist Innovation gefragt genauso wie Menschen mit dem richtigen Gespür und vielfältigen Kompetenzen. Denn ob Quereinsteiger oder Karrieresprung, ob Berufsschule, offene Seminare, Fortbildung zum Fachwirt, Bachelorstudiengänge oder maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen: Wir sind Türöffner in Sachen Kompetenz und Innovation und der Dreh- und Angelpunkt beruflicher Weiterbildung in der Buchbranche.

Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH
Die kaufmännische Steuerung der komplexen und vielseitigen Tätigkeitsfelder der Börsenvereinsgruppe erfolgt zentral in unserer Holding. Wir nehmen alle wesentlichen wirtschaftlichen Aktivitäten der Gruppe auf und bündeln die Beteiligungen im Sinne einer wirkungsvollen Gesamtstrategie. In der BBG werden die Finanzlagen der Unternehmen der Börsenvereinsgruppe strukturiert, ein einheitliches Berichtswesen garantiert sowie Controlling und Rechnungswesen für die Gruppe durchgeführt.

Mehr zu unseren Unternehmen finden Sie hier.

ich mag es,
wenn menschen
zusammenkommen.
daniela / geschäftsbereich digitale services

Daniela Geyer
Stellvertretende Leiterin Digitale Services MVB
Leiterin Produktbereich VLB

Mit dem Begriff „Buch“ verbinden die meisten Menschen Literatur, Papier und Tradition. Daniela Geyer assoziiert damit aber noch eine ganz andere Welt – die von Metadaten, Datenbanken und Innovationen.

Denn sie betreut das derzeit vielleicht wichtigste Projekt der MVB: die komplette Neuentwicklung des Verzeichnisses Lieferbarer Bücher (VLB). Dabei werden die derzeit bei einem externen Dienstleister entwickelten und gehosteten Produkte und Services rund um das VLB komplett neu aufgesetzt und ins Haus des Buches nach Frankfurt geholt. Zu diesem Zweck hat die Börsenvereinsgruppe eine interne IT-Entwicklungsabteilung aufgebaut, die unter anderem mit der Programmierung des VLB beschäftigt ist. „Was ja ganz spannend ist, weil der Börsenverein und die MVB keine typischen Arbeitgeber für Softwareentwickler sind, wir aber sehr gezielt Leute suchen, die uns bei solch einem ambitionierten Projekt und der zukünftigen Entwicklung unserer Produkte unterstützen.“

Ambitioniert klingt fast untertrieben, denn schließlich geht es bei dem VLB-Projekt darum, alle derzeitigen Prozesse zu optimieren und dabei dem hohen Anspruch an die Datenqualität im VLB gerecht zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zahlreiche Prüfroutinen und Validierungen implementiert, Verlagsdaten bereinigt und korrigiert. Dazu gehört auch das Angebot von performanten Schnittstellen zur Anbindung des VLB an Drittsysteme (z. B. Warenwirtschaftssysteme. Das VLB nimmt als Preisreferenzdatenbank eine ganz besondere Rolle innerhalb der Branche ein – der im VLB gemeldete Preis gilt als verbindlich. Entsprechend ist der Bezug der VLB-Preisdaten für den Groß- und Einzelhandel unverzichtbar!

Daniela ist inzwischen seit drei Jahren bei der Börsenvereinsgruppe und betreut das VLB-Projekt seit fast zwei Jahren. Als Informationswirtin kommt sie eher aus dem Geschäft mit Wirtschaftsinformationen, weniger aus der klassischen Buchhandelswelt. „Aber ich war früher schon im Verlagsbereich tätig, bei der Verlagsgruppe Handelsblatt und bei Hoppenstedt, einem früheren Verlag und heute Anbieter von digitalen Unternehmensinformationen. Dabei hat der Umgang mit Daten schon immer eine große Rolle gespielt – Informationen von Presse, Firmen und Personen sammeln, konsolidieren und wieder komfortabel dem Markt zugänglich machen.“ Für Daniela ist die Frage hoch spannend, was man mit den Daten noch machen kann; wie man Information verbessert und veredelt oder bestehende Angebote ausbaut.

Am Beispiel des VLB ist es unter anderem die Frage, welche Informationen Verlage über die klassischen Titeldaten hinaus noch für den Handel bereitstellen können. Getreu dem Motto „Metadaten verkaufen Bücher“ liegt der Fokus darauf, von den Verlagen verkaufsrelevante, aktuelle und vor allem qualitativ hochwertige Informationen zu erhalten und durch eine smarte Vernetzung der Informationen neue Services oder Produkte anbieten zu können.

„Das VLB ist eine Frage der Ehre“, sagt Daniela. Für die Verlage, die ihre Titel einpflegen und für die Buchhändler vor Ort, die das Standardwerk gern im Laden haben, um bei Kundenanfragen auf Nummer sicher zu gehen. „Das ist ein bisschen wie der ‘Duden’. Selbst wenn man auch mal ein Wort im Internet sucht … wenn man es wirklich wissen will, schlägt man dort nach.“ Was liegt also näher, als aus diesem Standard eine Art digitales Schweizer Messer des Buchhandels zu machen?

„Die MVB verfügt über einen einzigartigen Datenbestand, hat sich über Jahrzehnte hinweg umfassendes Know-how für das Metadatenmanagement angeeignet und war Vorreiter in Sachen E-Book-Auslieferung – darauf können wir mehr als stolz sein.“ Daniela Geyer steht hinter dem Anspruch der MVB, Technologieführer der Branche zu sein: „Wir stoßen ständig Innovationsprozesse und lebhafte Diskussionen an. Wir sollten uns noch mehr als digitale Speerspitze begreifen.“

Und das bedeutet auch, eine gewisse Hartnäckigkeit aufzuweisen. Am Anfang gab es gegen den digitalen Wandel eine gewisse Abwehrhaltung, vielleicht verständlich in einer Welt, in der die Liebe zum Papier zum Selbstverständnis gehört. „Aber da hat sich in den letzten Monaten und Jahren unglaublich viel verändert: Egal, ob Metadatenbank oder E-Reader – wir haben durch Roadshows, Schulungen, Publikationen und vor allem viel Dialog und Transparenz Interesse und Akzeptanz für diese Themen geschaffen. Dabei wird die MVB häufig an primär kommerziell orientierten Großunternehmen gemessen, über deren Budgets wir gar nicht verfügen. Unseren Möglichkeiten sind Grenzen gesetzt, aber letztendlich ist die Branche spürbar dankbar, dass wir mit- und dagegenhalten und eigene Ideen einbringen.“ Der Spagat zwischen dem, was man will, und dem Möglichen sorgt auch dafür, dass die Arbeit spannend bleibt: „Wir haben nie Langeweile!“

Und genau diese Abwechslung macht für Daniela den Job aus: Wie bringt man Menschen mit unterschiedlichen Backgrounds zusammen? Lässt sich alles in der gesetzten Zeit realisieren? Und arbeiten alle eigenverantwortlich am Erfolg des Produkts? „Man ist ständig Problemlöser und Motivator. Aber zu sehen, wie Kollegen und Kolleginnen unterschiedlichster Persönlichkeiten und Altersklassen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, Verantwortung übernehmen und – zumindest meistens ;-) – Spaß an ihrer Arbeit haben: Das ist dann für mich ein Erfolg.“

ich mag es,
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daniela / geschäftsbereich digitale services

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Daniela Geyer
Stellvertretende Leiterin Digitale Services MVB
Leiterin Produktbereich VLB

Mit dem Begriff „Buch“ verbinden die meisten Menschen Literatur, Papier und Tradition. Daniela Geyer assoziiert damit aber noch eine ganz andere Welt – die von Metadaten, Datenbanken und Innovationen.

Denn sie betreut das derzeit vielleicht wichtigste Projekt der MVB: die komplette Neuentwicklung des Verzeichnisses Lieferbarer Bücher (VLB). Dabei werden die derzeit bei einem externen Dienstleister entwickelten und gehosteten Produkte und Services rund um das VLB komplett neu aufgesetzt und ins Haus des Buches nach Frankfurt geholt. Zu diesem Zweck hat die Börsenvereinsgruppe eine interne IT-Entwicklungsabteilung aufgebaut, die unter anderem mit der Programmierung des VLB beschäftigt ist. „Was ja ganz spannend ist, weil der Börsenverein und die MVB keine typischen Arbeitgeber für Softwareentwickler sind, wir aber sehr gezielt Leute suchen, die uns bei solch einem ambitionierten Projekt und der zukünftigen Entwicklung unserer Produkte unterstützen.“

Ambitioniert klingt fast untertrieben, denn schließlich geht es bei dem VLB-Projekt darum, alle derzeitigen Prozesse zu optimieren und dabei dem hohen Anspruch an die Datenqualität im VLB gerecht zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zahlreiche Prüfroutinen und Validierungen implementiert, Verlagsdaten bereinigt und korrigiert. Dazu gehört auch das Angebot von performanten Schnittstellen zur Anbindung des VLB an Drittsysteme (z. B. Warenwirtschaftssysteme. Das VLB nimmt als Preisreferenzdatenbank eine ganz besondere Rolle innerhalb der Branche ein – der im VLB gemeldete Preis gilt als verbindlich. Entsprechend ist der Bezug der VLB-Preisdaten für den Groß- und Einzelhandel unverzichtbar!

Daniela ist inzwischen seit drei Jahren bei der Börsenvereinsgruppe und betreut das VLB-Projekt seit fast zwei Jahren. Als Informationswirtin kommt sie eher aus dem Geschäft mit Wirtschaftsinformationen, weniger aus der klassischen Buchhandelswelt. „Aber ich war früher schon im Verlagsbereich tätig, bei der Verlagsgruppe Handelsblatt und bei Hoppenstedt, einem früheren Verlag und heute Anbieter von digitalen Unternehmensinformationen. Dabei hat der Umgang mit Daten schon immer eine große Rolle gespielt – Informationen von Presse, Firmen und Personen sammeln, konsolidieren und wieder komfortabel dem Markt zugänglich machen.“ Für Daniela ist die Frage hoch spannend, was man mit den Daten noch machen kann; wie man Information verbessert und veredelt oder bestehende Angebote ausbaut.

Am Beispiel des VLB ist es unter anderem die Frage, welche Informationen Verlage über die klassischen Titeldaten hinaus noch für den Handel bereitstellen können. Getreu dem Motto „Metadaten verkaufen Bücher“ liegt der Fokus darauf, von den Verlagen verkaufsrelevante, aktuelle und vor allem qualitativ hochwertige Informationen zu erhalten und durch eine smarte Vernetzung der Informationen neue Services oder Produkte anbieten zu können.

„Das VLB ist eine Frage der Ehre“, sagt Daniela. Für die Verlage, die ihre Titel einpflegen und für die Buchhändler vor Ort, die das Standardwerk gern im Laden haben, um bei Kundenanfragen auf Nummer sicher zu gehen. „Das ist ein bisschen wie der ‘Duden’. Selbst wenn man auch mal ein Wort im Internet sucht … wenn man es wirklich wissen will, schlägt man dort nach.“ Was liegt also näher, als aus diesem Standard eine Art digitales Schweizer Messer des Buchhandels zu machen?

„Die MVB verfügt über einen einzigartigen Datenbestand, hat sich über Jahrzehnte hinweg umfassendes Know-how für das Metadatenmanagement angeeignet und war Vorreiter in Sachen E-Book-Auslieferung – darauf können wir mehr als stolz sein.“ Daniela Geyer steht hinter dem Anspruch der MVB, Technologieführer der Branche zu sein: „Wir stoßen ständig Innovationsprozesse und lebhafte Diskussionen an. Wir sollten uns noch mehr als digitale Speerspitze begreifen.“

Und das bedeutet auch, eine gewisse Hartnäckigkeit aufzuweisen. Am Anfang gab es gegen den digitalen Wandel eine gewisse Abwehrhaltung, vielleicht verständlich in einer Welt, in der die Liebe zum Papier zum Selbstverständnis gehört. „Aber da hat sich in den letzten Monaten und Jahren unglaublich viel verändert: Egal, ob Metadatenbank oder E-Reader – wir haben durch Roadshows, Schulungen, Publikationen und vor allem viel Dialog und Transparenz Interesse und Akzeptanz für diese Themen geschaffen. Dabei wird die MVB häufig an primär kommerziell orientierten Großunternehmen gemessen, über deren Budgets wir gar nicht verfügen. Unseren Möglichkeiten sind Grenzen gesetzt, aber letztendlich ist die Branche spürbar dankbar, dass wir mit- und dagegenhalten und eigene Ideen einbringen.“ Der Spagat zwischen dem, was man will, und dem Möglichen sorgt auch dafür, dass die Arbeit spannend bleibt: „Wir haben nie Langeweile!“

Und genau diese Abwechslung macht für Daniela den Job aus: Wie bringt man Menschen mit unterschiedlichen Backgrounds zusammen? Lässt sich alles in der gesetzten Zeit realisieren? Und arbeiten alle eigenverantwortlich am Erfolg des Produkts? „Man ist ständig Problemlöser und Motivator. Aber zu sehen, wie Kollegen und Kolleginnen unterschiedlichster Persönlichkeiten und Altersklassen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, Verantwortung übernehmen und – zumindest meistens ;-) – Spaß an ihrer Arbeit haben: Das ist dann für mich ein Erfolg.“

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Werte

Miteinander für ein gemeinsames Ziel …

Egal, ob beruflich oder privat – unsere Welt ist im steten Wandel, der sich zunehmend beschleunigt. Mit dieser Dynamik sind wir längst in einer modernen Wissensgesellschaft angekommen. Wir als Medienbranche sind mit der Vielfalt neuer Kommunikationsformen ein wichtiger Faktor dieser Veränderungen. So wie die Medienvielfalt und die sich ständig ändernde Mediennutzung unsere Branche grundlegend verändern, so erfordern auch neue Arbeitsformen und veränderte Workflows ein kontinuierliches Hinzulernen von unseren Mitarbeitern/innen. Innovation und Fortschritt erreichen wir nur mit Mitarbeitern/innen, die im Wandel der Buchbranche vorangehen und diesen gestalten. In der Börsenvereinsgruppe gehen wir diese Herausforderungen aktiv an. Wir geben jedem Einzelnen die Möglichkeit, neue Kompetenzen zu entwickeln oder vorhandene Stärken auszubauen.

Angefangen bei Onboarding-, über Informations- und Weiterbildungsseminaren bis hin zu regelmäßig stattfindenden Feedback- und Mitarbeitergesprächen, sorgen wir dafür, dass alle Mitarbeiter/innen die in ihrem Verantwortungsbereich gesetzten Ziele kennen und auch umsetzen können.

Aber es geht nicht nur um Wissen und Sachverstand, sondern auch um ein Klima von gemeinsamer Verantwortung, Toleranz und gegenseitigem Respekt. Unser Verständnis von Zusammenarbeit basiert sowohl auf einer guten Beziehung unserer Führungskräfte zu ihren Teams als auch auf der Bereitschaft, gemeinsam in abteilungs- und unternehmensübergreifenden Kooperationen zu denken und zu handeln. Das Zusammenspiel aller Facetten macht uns als Unternehmensgruppe stark: Von der professionellen Dienstleistung gegenüber den Börsenvereinsmitgliedern über die Veranstaltung der weltweit größten Buchmesse bis hin zur Expertise in Sachen Metadatenmanagement und umfassenden Bildungsangeboten, sind wir Experten in allen Fragestellungen der Buchbranche.

Ein offener, ehrlicher Umgang miteinander sowie ein intensiver Austausch untereinander sind für uns selbstverständlich. Im Sinne eines ergebnisorientierten Handelns fördern wir so viel Eigenverantwortung wie möglich. Wir übertragen Verantwortung und lassen Entscheidungsspielraum, um Kreativität zu fördern.

Das breite Dienstleistungsportfolio unserer Unternehmen und die breit gefächerten Kompetenzen unserer Mitarbeiter/innen, und zwar von Medienkaufleuten über Projektmanager bis hin zu Softwareentwicklern: Dies macht die Vielfalt der Börsenvereinsgruppe aus.

ich mag es,
wenn 275.000 menschen
zusammenkommen.
mailin / englischsprachige märkte

Mailin Choy
Beratung Fachinformation und Wissenschaft
Frankfurter Buchmesse GmbH

„Mit Büchern haben wir hier eigentlich wirklich gar nichts zu tun“ – der Satz klingt erst einmal seltsam, wenn er von einer Frau gesagt wird, die eine ganze Halle der Frankfurter Buchmesse betreut und sofort breit grinsend nachschiebt, dass sie privat Bücher ja absolut liebe. „Ich lese echt viel und ich glaube, es ist auch wichtig, dass man diesen Bezug hat. Aber ich bin in erster Linie Veranstaltungsorganisatorin mit dem Schwerpunkt Vertrieb, das ist insbesondere vor der Messe sehr viel Organisation, man könnte genauso gut Rockkonzerte managen oder Reiseleitung machen.“ Da wundert es nicht, dass die Frankfurter Buchmesse GmbH, die die Buchmesse veranstaltet, eben nicht nur Buch-Profis sucht, sondern auch Experten aus ganz anderen Bereichen: Architektur, Wirtschaft, Marketing, Management, IT.

Und die Hamburgerin mit chinesischen Wurzeln ist so ein Profi – mit einem Studium der Germanistik und Sinologie in der Tasche ist sie für den internationalen Markt wie geschaffen. „Ich dachte erst, es gäbe überhaupt keinen Job, der diese beiden Bereiche vereint, außer vielleicht Übersetzer.“ Aber sie fand dann im Buchinformationszentrum Peking, einem der vier Auslandsbüros der Buchmesse, die es auch in Russland, Indien und den USA gibt, eine ideale Stelle, bei der es neben dem Trommeln für die Literatur aus Deutschland eben auch schon zur Hälfte um konkrete Messearbeit ging.

Inzwischen zurück in Deutschland betreut sie die Halle 4.2 und damit den riesigen internationalen Wissenschaftsmarkt auf der Buchmesse. Das bedeutet zwölf Monate Action: von der Planung und Koordination über die Schwierigkeiten, die es im Vorfeld und live auf der Messe zu lösen gilt, bis hin zu Rechnungen und Rückfragen im Anschluss. Mailin berät die Kunden auch direkt vor Ort in Sachen Marketing und Vertrieb, beispielsweise in England, und hilft so den größten Fachverlagen der Welt bei der konkreten Planung des Messeauftritts. Schon bei den Platzierungswünschen der Stände wird das zum Kunststück, denn jeder Aussteller hat natürlich einen Platz, an dem er seinen Stand besonders gern sehen möchte. „Das ist hochpolitisch, denn die Halle bildet wirklich die gesamte Weltpublishing-Szene ab. Standgröße und -position sind da natürlich wichtig. Es ist ein echtes Puzzle bei 450 Ständen, diese ganzen Interessen ideal unter einen Hut zu bekommen.“

So richtig rund geht es bei ihr aber vor und während der Messe, wenn Aussteller etwa ein Visum brauchen, Technikfragen haben oder Sicherheitsauflagen für Stand-Ideen zu prüfen sind. Ist ein Walking Act erlaubt? Eine Popcornmaschine? Was ist mit Luftballons? Darf man eigentlich ein Auto in die Halle stellen? Wo könnte ein Helikopter landen? Alles Fragen, die zwischen Messemanagement und Aussteller ausbalanciert sein wollen. „Ich finde immer wieder spannend, was es an Ideen gibt – und sehe sie ja auch im Rohzustand.“ Aber die meisten Ideen kann man irgendwie auch durchbringen; indem man die Batterie aus dem Auto oder das Helium aus den Ballons lässt. Möglichmachen ist ein wichtiger Teil des Jobs – auch während der Messe. „Da laufen wir einfach superviel herum, ich müsste mir mal einen Schrittzähler ans Bein machen“, beschreibt Mailin die vielen kleinen und größeren Baustellen, die sie während der Messe auf Trab halten. Dinge wie ein Wasserrohrbruch, infolge dessen mitten in der Nacht nach der Überschwemmung ein neuer Teppich verlegt wurde, oder ein Standbauer, der auf dem Balkan im Stau steht und nicht rechtzeitig zur Messe kommt, aber: „Gott sei Dank, waren keine echten Katastrophen dabei bisher.“ Mailin Choy vergleicht ihren Job mit der Arbeit für andere große Messen oder für einen Flughafen, wo in Hochphasen einfach auch viele Dinge passieren können, die völlig unvorhersehbar sind. Dann gilt: Ruhe bewahren, Entscheidungen treffen und improvisieren können.

Den wahnsinnigen kulturellen Echoeffekt, den die Buchmesse in den Medien, von „Brigitte“ bis zur „Zeit“, auslöst, bekommt Mailin in diesem Trubel selbst kaum mit. „Ich freue mich, wenn ich das abends in der ‘Tagesschau’ sehe, aber am Tag selbst ist Action pur, da komme ich aus meiner Halle nicht heraus.“ Das gute Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein, merkt man ihr aber trotzdem an – „da bin ich unheimlich stolz drauf. Deshalb ist auch die Gastlandpräsentation bei aller Arbeit immer ein Muss.“

Internationalität ist überhaupt für Mailin ein wichtiger Faktor ihrer Arbeit, obwohl sie sich selbst so gar nicht über die Herkunft ihres Vaters aus Malaysia definiert. „Bei der Frankfurter Buchmesse GmbH ist es supermultikulturell, wir sind ja in jeder Hinsicht international, haben weltweit unsere Leute, Büros im Ausland. Insofern haben wir hier auch Kolleginnen aus Italien, Tschechien, Amerika, Indien, der Türkei, von überall. Im Haus werden insgesamt 24 Sprachen gesprochen.“ Auch die Aussteller selbst kommen aus der ganzen Welt und tragen zum Flair des Global Players bei. „Da kommen sie wirklich alle, und es ist superspannend, mit Leuten aus der ganzen Welt zu tun zu haben.“ Die Idee, dass Buchkultur international ist, der Buchmarkt global operiert, lebt die Buchmesse. Entsprechend jongliert die Frankfurter Buchmesse GmbH auch die verschiedenen weltweiten Mentalitäten, seien es die italienischen und spanischen Aussteller, die in der Endspurtphase meist ihre Auszeit haben, oder sei es der arabische Markt, der sein ganz eigenes Marketing braucht. „Im Ergebnis sind wir hier alle sehr offen und interessiert an anderen Kulturen. Du bist mit dem Denken der ganzen Welt konfrontiert.“ Das ist überhaupt für Mailin Choy ein Zukunftsfaktor der Buchmesse – der Austausch, das Netzwerken, das Lernen voneinander. „Wir sind ein Anlass, ein Stammtisch. Es ist eine kleine Branche, selbst global, und die Akteure wollen sich gern irgendwo begegnen, da braucht es einen festen Treffpunkt.“ Und da ist die Buchmesse Marktführer: „Wenn wir auf etwas bauen können, dann darauf. Ich meine, uns kennt man überall. Ich war in China mal in einem wirklich winzigen Dorf und bin dort in einen kleinen Buchladen gegangen. Und die kannten da tatsächlich die Frankfurter Buchmesse. Das war irgendwie so ein Yay-Moment. Das war so cool.“

ich mag es,
wenn 275.000 menschen
zusammenkommen.
mailin / englischsprachige märkte

ich mag es,
wenn 275.000 menschen
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Mailin Choy
Beratung Fachinformation und Wissenschaft
Frankfurter Buchmesse GmbH

„Mit Büchern haben wir hier eigentlich wirklich gar nichts zu tun“ – der Satz klingt erst einmal seltsam, wenn er von einer Frau gesagt wird, die eine ganze Halle der Frankfurter Buchmesse betreut und sofort breit grinsend nachschiebt, dass sie privat Bücher ja absolut liebe. „Ich lese echt viel und ich glaube, es ist auch wichtig, dass man diesen Bezug hat. Aber ich bin in erster Linie Veranstaltungsorganisatorin mit dem Schwerpunkt Vertrieb, das ist insbesondere vor der Messe sehr viel Organisation, man könnte genauso gut Rockkonzerte managen oder Reiseleitung machen.“ Da wundert es nicht, dass die Frankfurter Buchmesse GmbH, die die Buchmesse veranstaltet, eben nicht nur Buch-Profis sucht, sondern auch Experten aus ganz anderen Bereichen: Architektur, Wirtschaft, Marketing, Management, IT.

Und die Hamburgerin mit chinesischen Wurzeln ist so ein Profi – mit einem Studium der Germanistik und Sinologie in der Tasche ist sie für den internationalen Markt wie geschaffen. „Ich dachte erst, es gäbe überhaupt keinen Job, der diese beiden Bereiche vereint, außer vielleicht Übersetzer.“ Aber sie fand dann im Buchinformationszentrum Peking, einem der vier Auslandsbüros der Buchmesse, die es auch in Russland, Indien und den USA gibt, eine ideale Stelle, bei der es neben dem Trommeln für die Literatur aus Deutschland eben auch schon zur Hälfte um konkrete Messearbeit ging.

Inzwischen zurück in Deutschland betreut sie die Halle 4.2 und damit den riesigen internationalen Wissenschaftsmarkt auf der Buchmesse. Das bedeutet zwölf Monate Action: von der Planung und Koordination über die Schwierigkeiten, die es im Vorfeld und live auf der Messe zu lösen gilt, bis hin zu Rechnungen und Rückfragen im Anschluss. Mailin berät die Kunden auch direkt vor Ort in Sachen Marketing und Vertrieb, beispielsweise in England, und hilft so den größten Fachverlagen der Welt bei der konkreten Planung des Messeauftritts. Schon bei den Platzierungswünschen der Stände wird das zum Kunststück, denn jeder Aussteller hat natürlich einen Platz, an dem er seinen Stand besonders gern sehen möchte. „Das ist hochpolitisch, denn die Halle bildet wirklich die gesamte Weltpublishing-Szene ab. Standgröße und -position sind da natürlich wichtig. Es ist ein echtes Puzzle bei 450 Ständen, diese ganzen Interessen ideal unter einen Hut zu bekommen.“

So richtig rund geht es bei ihr aber vor und während der Messe, wenn Aussteller etwa ein Visum brauchen, Technikfragen haben oder Sicherheitsauflagen für Stand-Ideen zu prüfen sind. Ist ein Walking Act erlaubt? Eine Popcornmaschine? Was ist mit Luftballons? Darf man eigentlich ein Auto in die Halle stellen? Wo könnte ein Helikopter landen? Alles Fragen, die zwischen Messemanagement und Aussteller ausbalanciert sein wollen. „Ich finde immer wieder spannend, was es an Ideen gibt – und sehe sie ja auch im Rohzustand.“ Aber die meisten Ideen kann man irgendwie auch durchbringen; indem man die Batterie aus dem Auto oder das Helium aus den Ballons lässt. Möglichmachen ist ein wichtiger Teil des Jobs – auch während der Messe. „Da laufen wir einfach superviel herum, ich müsste mir mal einen Schrittzähler ans Bein machen“, beschreibt Mailin die vielen kleinen und größeren Baustellen, die sie während der Messe auf Trab halten. Dinge wie ein Wasserrohrbruch, infolge dessen mitten in der Nacht nach der Überschwemmung ein neuer Teppich verlegt wurde, oder ein Standbauer, der auf dem Balkan im Stau steht und nicht rechtzeitig zur Messe kommt, aber: „Gott sei Dank, waren keine echten Katastrophen dabei bisher.“ Mailin Choy vergleicht ihren Job mit der Arbeit für andere große Messen oder für einen Flughafen, wo in Hochphasen einfach auch viele Dinge passieren können, die völlig unvorhersehbar sind. Dann gilt: Ruhe bewahren, Entscheidungen treffen und improvisieren können.

Den wahnsinnigen kulturellen Echoeffekt, den die Buchmesse in den Medien, von „Brigitte“ bis zur „Zeit“, auslöst, bekommt Mailin in diesem Trubel selbst kaum mit. „Ich freue mich, wenn ich das abends in der ‘Tagesschau’ sehe, aber am Tag selbst ist Action pur, da komme ich aus meiner Halle nicht heraus.“ Das gute Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein, merkt man ihr aber trotzdem an – „da bin ich unheimlich stolz drauf. Deshalb ist auch die Gastlandpräsentation bei aller Arbeit immer ein Muss.“

Internationalität ist überhaupt für Mailin ein wichtiger Faktor ihrer Arbeit, obwohl sie sich selbst so gar nicht über die Herkunft ihres Vaters aus Malaysia definiert. „Bei der Frankfurter Buchmesse GmbH ist es supermultikulturell, wir sind ja in jeder Hinsicht international, haben weltweit unsere Leute, Büros im Ausland. Insofern haben wir hier auch Kolleginnen aus Italien, Tschechien, Amerika, Indien, der Türkei, von überall. Im Haus werden insgesamt 24 Sprachen gesprochen.“ Auch die Aussteller selbst kommen aus der ganzen Welt und tragen zum Flair des Global Players bei. „Da kommen sie wirklich alle, und es ist superspannend, mit Leuten aus der ganzen Welt zu tun zu haben.“ Die Idee, dass Buchkultur international ist, der Buchmarkt global operiert, lebt die Buchmesse. Entsprechend jongliert die Frankfurter Buchmesse GmbH auch die verschiedenen weltweiten Mentalitäten, seien es die italienischen und spanischen Aussteller, die in der Endspurtphase meist ihre Auszeit haben, oder sei es der arabische Markt, der sein ganz eigenes Marketing braucht. „Im Ergebnis sind wir hier alle sehr offen und interessiert an anderen Kulturen. Du bist mit dem Denken der ganzen Welt konfrontiert.“ Das ist überhaupt für Mailin Choy ein Zukunftsfaktor der Buchmesse – der Austausch, das Netzwerken, das Lernen voneinander. „Wir sind ein Anlass, ein Stammtisch. Es ist eine kleine Branche, selbst global, und die Akteure wollen sich gern irgendwo begegnen, da braucht es einen festen Treffpunkt.“ Und da ist die Buchmesse Marktführer: „Wenn wir auf etwas bauen können, dann darauf. Ich meine, uns kennt man überall. Ich war in China mal in einem wirklich winzigen Dorf und bin dort in einen kleinen Buchladen gegangen. Und die kannten da tatsächlich die Frankfurter Buchmesse. Das war irgendwie so ein Yay-Moment. Das war so cool.“

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Kaufmännische Angestellte (w/m)
MEHR

Das Internat des Deutschen Buchhandels in Leipzig bietet komfortable Wohnmöglichkeiten für Auszubildende im Buchhandelsbereich und anderen Ausbildungszweigen. Wir sind eine Institution des mediacampus frankfurt | die schulen des deutschen buchhandels, der zentralen Aus- und Weiterbildungseinrichtung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V.

Für unser Internat in Leipzig suchen ab dem 15. August 2016 für eine Teilzeittätigkeit von 15 Wochenstunden Sie als

Kaufmännische Angestellte (w/m)

Ihre Aufgaben

  • Erstellung von Rechnungen
  • Führung der Hauptkasse
  • Mitarbeit bei Budget und Forecast
  • Durchführung des Bestellwesens
  • Ansprechpartner/in für die Gäste (persönlich und am Telefon)
  • Pflege von Kundendaten
  • Allgemeine administrative Tätigkeiten

Ihr Profil

Sie haben eine kaufmännische Berufsausbildung abgeschlossen und bereits erste Erfahrungen im Bereich Buchhaltung sammeln können. Daher bringen Sie gute Kenntnisse im MS-Office Paket (v.a. Excel) mit und sind aber auch aufgeschlossen gegenüber neuen Programmen. Sie zeichnen sich durch eine gewissenhafte, zuverlässige Arbeitsweise und ihr analytisches und strukturiertes Denken aus. Sie haben eine ausgeprägte Organisationsfähigkeit. Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit runden Ihr Profil ab.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung an unsere zentrale Personalabteilung per E-Mail, in der Sie bitte auch den möglichen Eintrittstermin und Ihre Gehaltsvorstellung angeben.

Nora Liers
Personalreferentin
Tel.: 069-1306-260
E-Mail: jobs@mediacampus-frankfurt.de

Personalabteilung
mediacampus frankfurt |
die schulen des deutschen buchhandels GmbH
Internat Leipzig
Hüfferstraße 74/75 04229 Leipzig

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Studentische Aushilfe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (w/m)
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Der Börsenverein des deutschen Buchhandels e.V. vertritt die Interessen der Buchbranche gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Er setzt sich für die Sicherung der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein und engagiert sich für das Kulturgut Buch, den Erhalt der Meinungsfreiheit und die kulturelle Vielfalt.

Für unser Presse- und Öffentlichkeitsarbeit suchen wir ab Juli 2016 eine/n

Studentische Aushilfe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (w/m)

Ihre Aufgaben

  • Sie sind für unsere tägliche Medienbeobachtung verantwortlich
  • Dafür erstellen Sie einen Pressespiegel sowie einen Onlinemedien-Spiegel der als Newsletter erscheint und bearbeiten diese redaktionell
  • Dabei verfassen Sie auch kurze überschriftartige Anreißer

Ihr Profil
Für diese spannende Tätigkeit, bringen Sie sehr gute Recherchekenntnisse sowie eine hohe Web-Affinität (Blogs, Twitter etc.) mit. Sie verfügen über ein gutes Sprachgefühl, das es Ihnen auch ermöglicht, bei großen Textmengen den zentralen Inhalt schnell zu erfassen. Darüber hinaus bringen Sie gute Englischkenntnisse und ein Interesse an Themen der Buchbranche mit. Ihre Arbeitsweise zeichnet sich durch Eigenständigkeit, Zuverlässigkeit, Genauigkeit und eine schnelle Auffassungsgabe aus.

Der Presse- und Medienspiegel muss täglich bis 08:30 Uhr erstellt und in Umlauf gebracht werden, so dass der Arbeitsbeginn gegen 06:00 Uhr ist. Da dieser Tätigkeitsbereich von insgesamt zwei Personen betreut wird, umfasst die Arbeitszeit ca. 40 Stunden/Monat, die nach Absprache an unterschiedlichen Tagen pro Woche im oben genannten Zeitrahmen ausgeübt werden kann.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail!

Nora Liers
Personalreferentin
Tel.: 069-1306-260
E-Mail: jobs@boev.de

Personalabteilung
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Braubachstraße 16
60311 Frankfurt

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Software-Entwickler Web-Applikationen (m/w)
MEHR

Die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH ist das führende Service-Unternehmen für die deutsche Buchbranche. Sie bietet eine breite Palette verschiedener Produkte und Dienstleistungen für Verlage und Buchhändler an, die die Vermarktung von Büchern unterstützen und Orientierung im Buchmarkt geben

Wir suchen zum nächstmöglichen Termin Sie als

Software-Entwickler Web-Applikationen (m/w)

Ihre Aufgaben

  • Entwerfen und Entwickeln von neuen objektorientierten Software-Komponenten
  • Test, Wartung, und Weiterentwicklung der bereits bestehenden System-Komponenten
  • Evaluation von neuen Techniken

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Studium der Informatik oder ähnliche Ausbildung sowie erste Berufserfahrung im oben genannten Aufgabenbereich
  • Gute Kenntnisse in objektorientierten Programmiersprachen (vorzugsweise Java), Web-Frameworks (Spring MVC) sowie in SQL, XML und JavaScript
  • Erfahrung in objektorientierter Analyse und Modellierung mit „Design Patterns“ sowie in testgetriebener Software-Entwicklung
  • Souveräner Umgang mit relationalen und nichtrelationalen Datenbanken
  • Lösungsorientierte, eigenständige und systematische Arbeitsweise
  • Gute Auffassungsgabe für komplexe Sachverhalte
  • Hohe Lernbereitschaft, Teamfähigkeit, Belastbarkeit
  • Sie sind bereit im Rahmen einer Rufbereitschaft (24/7) zu arbeiten

Wir bieten

  • Spannende und anspruchsvolle Software-Projekte in einem dynamischen Marktumfeld (E-Books, Online-Kataloge)
  • Den Einsatz moderner Web 2.0-Technologien
  • Offene, konstruktive Zusammenarbeit in einem hoch motivierten Team mit flachen Hierarchien

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail in der Sie bitte auch den möglichen Eintrittstermin und Ihre Gehaltsvorstellung angeben.

Nora Liers
Personalreferentin
Tel.: 069-1306-260
E-Mail: jobs@mvb-online.de

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MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH
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Administrator für Applikationen (w/m)
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Die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH ist das führende Service-Unternehmen für die deutsche Buchbranche. Sie bietet eine breite Palette verschiedener Produkte und Dienstleistungen für Verlage und Buchhändler an, die die Vermarktung von Büchern unterstützen und Orientierung im Buchmarkt geben

Wir suchen Sie zum nächstmöglichen Termin Sie als

Administrator für Applikationen (w/m)

Ihre Aufgaben

  • Administrative Betreuung der Business-Applications (Finanz-, ERP- und Personalsysteme) und Schnittstellen unterschiedlicher Systempartner.
  • Administration der Datenbanksysteme der Business-Applications.
  • Technische/r Ansprechpartner/in für die Umsetzung von Changes und Behebung von Fehlern an betreuten Systemen in Zusammenarbeit mit den Systempartnern.
  • Überwachung und Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft für die betreuten Systeme (Eventmanagement, Datensicherung).
  • Bereitstellung von Softwarepaketen oder Installationsroutinen für die eingesetzte Business-Applications.
  • Zusammenarbeit mit dem Team der Server- und Netzwerkadministration im Rahmen des Applikationsbetriebs.

Ihr Profil

Im Anschluss an Ihre Ausbildung als Fachinformatiker/in oder an Ihr Studium mit der Fachrichtung Informatik haben Sie bereits mehrjährige Berufserfahrung in der Applikationsbetreuung gesammelt. Dadurch konnten Sie sich umfangreiche Kenntnisse in folgenden Bereichen aneignen:

  • Technische Administration der Business Applications (Non-SAP), d.h. Patchmanagement, Umsetzung von Changes mit Dienstleistern
  • Technische Datenbankadministration für Oracle, MSSQL oder MySQL
  • Schnittstellenbetreuung und –entwicklung für den Datenaustausch zwischen ERP-, Finanz-, BI- und Online-Systemen

Als Administrator sind sie in folgenden Bereichen zudem trittsicher im Betrieb von MS Servern (2008 R2) unter VMWare, in Netzwerkinfrastruktur (Routing), in Linux Betriebssystemen sowie in der Automatisierung von Administrationsaufgaben durch Skripte

Sie zeichnen sich durch teamorientiertes Arbeiten und eine hohe Eigeninitiative aus. Darüber hinaus verfügen Sie über eine zielorientierte und eigenständige Arbeitsweise.

Wir bieten

  • Breit gefächertes Aufgabenportfolio, das Raum für die fachliche Weiterentwicklung bietet
  • Hochmoderne IT-Landschaft mit dem gesamten Portfolio eines anspruchsvollen internen IT-Betriebs
  • Flexible Arbeitszeiten, hochqualifiziertes Team und flache Hierarchien
  • Arbeitsplatz in einem modernen Bürogebäude im Herzen von Frankfurt

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail in der Sie bitte auch den möglichen Eintrittstermin und Ihre Gehaltsvorstellung angeben.

Nora Liers
Personalreferentin
Tel.: 069-1306-260
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MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH
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Unterstützung VISA Service m/w
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Die Frankfurter Buchmesse sucht ab 15.5.2016 eine/n Mitarbeiter/in für die Beantragung von VISA unserer internationalen
Aussteller für die Einreise zur Frankfurter Buchmesse 2016. Es handelt sich um eine bis zum 31.10.2016 befristete Tätigkeit
(25-30 Std./Woche). Die Aufgabe kann im Rahmen einer Aushilfstätigkeit oder freiberuflich erfolgen.

Ihre Aufgaben
*Selbstständige Bearbeitung von Visumsanfragen (nach Einarbeitung)
*Konsulargerechte Aufbereitung und Kontrolle von Visumsanfragen
*Telefonische Betreuung und Beratung unserer Kunden
*Kommunikation mit den Konsulaten
*Allgemeine Büroorganisation

Ihr Profil
*Erste kaufmännische Berufserfahrung idealerweise in den Bereichen Visumbeschaffung/Legalisation
*Erfahrung im Umgang mit technischen Systemen
*Selbständiges und kundenorientiertes Arbeiten
*Teamfähigkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit
*Flexibilität und die Fähigkeit, in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren
*Termintreue
*sehr gute Kommunikationsfähigkeit
*sehr gute Kenntnisse MS Office
*Sehr gute deutsche Sprachkenntnisse sowie gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten Ihnen beste Arbeitsbedingungen:
Arbeiten in einem kleinen, engagierten Team, ein internationales Umfeld sowie einen tariflichen Stundenlohn.
Nehmen Sie die Herausforderung an?
Dann würden wir Sie gerne kennen lernen und freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehalts- bzw. Honorarvorstellung (Stundensatz) sowie des nächstmöglichen Eintrittsdatums per Email an bewerbungen@book-fair.com

Dunja Böckling
Personalleiterin
Frankfurter Buchmesse GmbH

Braubachstraße 16
60311 Frankfurt

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Jobs bei NEWBOOKS Solutions
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Jobs bei unserem Joint-Venture-Partner NEWBOOKS Solutions (Köln) oder dessen Partnerfirma iucon (Hattingen) finden Sie hier: Stellenangebote

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ich mag es,
türen zu öffnen.
nora / personalabteilung

Nora Liers
Personalreferentin
MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH

Für alle Menschen, die Angst vor Bewerbungsgesprächen haben, dürfte ein Vorstellungstermin mit Nora Liers eine Art Therapie sein. Wo andere Personaler gern hart auftreten, sich als Aussieber und Stresstest für den Bewerber verstehen, sieht sie sich eher als Brücke und Wegbereiterin. Dabei steckt hinter dem strahlenden Lächeln und der spontan-offenen Art ein hellwacher Kopf, der nicht nur blitzschnell kombiniert, sondern auch aus einer fast überraschenden Erfahrung schöpft. „Klar, ich bin ja auch durch eine harte Schule gegangen. Nachdem ich Psychologie und Wirtschaft studiert habe, war mein erster Job bei einem Personaldienstleister. Dort war ich zweieinhalb Jahre und habe in dieser Zeit einer Menge Menschen gegenübergesessen – und irgendwann entwickelt man ein Gefühl dafür, ob jemand zu einer Stelle und zu einem Unternehmen passt. Und je länger ich hier bin, umso mehr kriege ich das auch hier zusammen, weiß immer besser, ob ich jemanden vor mir habe, der ins Team passt.“

Und genau dieses Feeling ist wichtig, denn in der Börsenvereinsgruppe arbeiten die unterschiedlichsten Menschen mit spannenden Biografien und zudem in einem sehr breiten Spektrum von Berufen. Da wird in der einen Woche ein Redakteur und in der nächsten ein IT-Spezialist gesucht. Und Nora ist von Gehaltsabrechnung bis Zeiterfassung, von Zeugnissen über das Recruiting bis hin zu den Leitlinien für die Mitarbeiterführung für alles mit zuständig – in einem fünfköpfigen Team, das für über 300 Mitarbeiter/innen verantwortlich zeichnet. „Wobei ich genau diese Vielseitigkeit und Verantwortung mag und auch die Tatsache, dass man unabhängig von Hierarchien schnell Verantwortung tragen kann. Das wird hier großgeschrieben: Wer sich einbringt und auch professionell etwas kann, der darf seine Idee auch umsetzen. Das ist toll.“ Und man merkt schnell, dass die Personalabteilung richtig Lust auf neue Projekte hat, egal ob es eine neue Software ist, um Mitarbeiterdaten professioneller zu verwalten, oder eine Jobticket-Lösung, mit dem die Mitarbeiter/innen der Börsenvereinsgruppe vergünstigt mit dem öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit fahren können.

„Wenn solche Dinge klappen, bin ich auch sehr stolz auf meine Arbeit. Etwa wenn man eine schwierige Stelle neu besetzt und einem jemand auf dem Flur entgegenkommt und strahlt, weil wir die perfekte neue Mitarbeiterin gefunden haben – und die Bewerberin auch sofort bei der telefonischen Zusage ankündigt, sie werde sofort alle anderen Bewerbungsgespräche absagen, weil es ihr hier so gut gefallen habe.“ Wenn Nora erzählt, wie sie nach schwieriger Suche endlich den passenden IT-Profi gefunden hat, wie generell die achtköpfige IT-Entwicklungsabteilung in kurzer Zeit aufgebaut wurde, wie Aushilfen direkt aus einem eigenen Pool im ganzen Haus organisiert werden können, dass Azubis übernommen werden, dass für eine Kollegin, die sich in ihrer Position nicht ideal besetzt fühlte, eine passendere Stelle im Haus gefunden wurde, wie einer schwangeren Kollegin durch den juristischen Papierdschungel ein Weg gebahnt wird, wie versucht wird, die Mitarbeiter/innen trotz der immer schnelleren Änderungen im Markt mitzunehmen, wie sie sich fühlt, wenn jemand nach 40 Jahren im Börsenverein in Rente geht, wie sie selbst bereits die Karrieren im Unternehmen verfolgen kann und sieht, was aus den Leuten wird, die sie eingestellt hat – dann wird deutlich, dass Personalwesen hier sehr viel mehr ist als „hire and fire“.

„Ich gehe hier einfach gern zur Arbeit und freue mich auf den Tag.“ Diese positive Stimmung in der Personalabteilung kommt auch im ganzen Haus des Buches gut an, weil deutlich wird, dass das Team als Ansprechpartner für alle da ist. Ob Gleitzeit, Fitnessstudio, Kinderbetreuung oder vergünstigte Bücher – Nora freut sich über die Möglichkeiten, die die Börsenvereinsgruppe den Mitarbeitern/innen bietet: „Als Verband haben wir natürlich immer ein Auge auf unsere Mittel und gehen so nachhaltig wie möglich mit unseren Ressourcen um, aber ich glaube, durch Kooperationen und smarte Lösungen schaffen wir trotzdem wirklich exzellente Arbeitsbedingungen. Ich hatte vorher ja von außen bereits Einblick in viele Unternehmen, und als ich hierher kam, dachte ich in jeder Hinsicht: wow. Wir können uns da durchaus auch mit größeren Firmen messen.“

ich mag es,
türen zu öffnen.
nora / personalabteilung

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Nora Liers
Personalreferentin
MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH

Für alle Menschen, die Angst vor Bewerbungsgesprächen haben, dürfte ein Vorstellungstermin mit Nora Liers eine Art Therapie sein. Wo andere Personaler gern hart auftreten, sich als Aussieber und Stresstest für den Bewerber verstehen, sieht sie sich eher als Brücke und Wegbereiterin. Dabei steckt hinter dem strahlenden Lächeln und der spontan-offenen Art ein hellwacher Kopf, der nicht nur blitzschnell kombiniert, sondern auch aus einer fast überraschenden Erfahrung schöpft. „Klar, ich bin ja auch durch eine harte Schule gegangen. Nachdem ich Psychologie und Wirtschaft studiert habe, war mein erster Job bei einem Personaldienstleister. Dort war ich zweieinhalb Jahre und habe in dieser Zeit einer Menge Menschen gegenübergesessen – und irgendwann entwickelt man ein Gefühl dafür, ob jemand zu einer Stelle und zu einem Unternehmen passt. Und je länger ich hier bin, umso mehr kriege ich das auch hier zusammen, weiß immer besser, ob ich jemanden vor mir habe, der ins Team passt.“

Und genau dieses Feeling ist wichtig, denn in der Börsenvereinsgruppe arbeiten die unterschiedlichsten Menschen mit spannenden Biografien und zudem in einem sehr breiten Spektrum von Berufen. Da wird in der einen Woche ein Redakteur und in der nächsten ein IT-Spezialist gesucht. Und Nora ist von Gehaltsabrechnung bis Zeiterfassung, von Zeugnissen über das Recruiting bis hin zu den Leitlinien für die Mitarbeiterführung für alles mit zuständig – in einem fünfköpfigen Team, das für über 300 Mitarbeiter/innen verantwortlich zeichnet. „Wobei ich genau diese Vielseitigkeit und Verantwortung mag und auch die Tatsache, dass man unabhängig von Hierarchien schnell Verantwortung tragen kann. Das wird hier großgeschrieben: Wer sich einbringt und auch professionell etwas kann, der darf seine Idee auch umsetzen. Das ist toll.“ Und man merkt schnell, dass die Personalabteilung richtig Lust auf neue Projekte hat, egal ob es eine neue Software ist, um Mitarbeiterdaten professioneller zu verwalten, oder eine Jobticket-Lösung, mit dem die Mitarbeiter/innen der Börsenvereinsgruppe vergünstigt mit dem öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit fahren können.

„Wenn solche Dinge klappen, bin ich auch sehr stolz auf meine Arbeit. Etwa wenn man eine schwierige Stelle neu besetzt und einem jemand auf dem Flur entgegenkommt und strahlt, weil wir die perfekte neue Mitarbeiterin gefunden haben – und die Bewerberin auch sofort bei der telefonischen Zusage ankündigt, sie werde sofort alle anderen Bewerbungsgespräche absagen, weil es ihr hier so gut gefallen habe.“ Wenn Nora erzählt, wie sie nach schwieriger Suche endlich den passenden IT-Profi gefunden hat, wie generell die achtköpfige IT-Entwicklungsabteilung in kurzer Zeit aufgebaut wurde, wie Aushilfen direkt aus einem eigenen Pool im ganzen Haus organisiert werden können, dass Azubis übernommen werden, dass für eine Kollegin, die sich in ihrer Position nicht ideal besetzt fühlte, eine passendere Stelle im Haus gefunden wurde, wie einer schwangeren Kollegin durch den juristischen Papierdschungel ein Weg gebahnt wird, wie versucht wird, die Mitarbeiter/innen trotz der immer schnelleren Änderungen im Markt mitzunehmen, wie sie sich fühlt, wenn jemand nach 40 Jahren im Börsenverein in Rente geht, wie sie selbst bereits die Karrieren im Unternehmen verfolgen kann und sieht, was aus den Leuten wird, die sie eingestellt hat – dann wird deutlich, dass Personalwesen hier sehr viel mehr ist als „hire and fire“.

„Ich gehe hier einfach gern zur Arbeit und freue mich auf den Tag.“ Diese positive Stimmung in der Personalabteilung kommt auch im ganzen Haus des Buches gut an, weil deutlich wird, dass das Team als Ansprechpartner für alle da ist. Ob Gleitzeit, Fitnessstudio, Kinderbetreuung oder vergünstigte Bücher – Nora freut sich über die Möglichkeiten, die die Börsenvereinsgruppe den Mitarbeitern/innen bietet: „Als Verband haben wir natürlich immer ein Auge auf unsere Mittel und gehen so nachhaltig wie möglich mit unseren Ressourcen um, aber ich glaube, durch Kooperationen und smarte Lösungen schaffen wir trotzdem wirklich exzellente Arbeitsbedingungen. Ich hatte vorher ja von außen bereits Einblick in viele Unternehmen, und als ich hierher kam, dachte ich in jeder Hinsicht: wow. Wir können uns da durchaus auch mit größeren Firmen messen.“

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Wie Sie sich bei uns bewerben

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und möchten, dass Ihr Weg zu uns einfach und angenehm ist. Daher haben wir Ihnen kurz einige Hinweise zusammengestellt, die gegebenenfalls schon im Vorfeld hilfreich sein können.

Elektronische Bewerbung oder Bewerbungsmappe?
Elektronisch. Wenn Sie ein auf Ihr Profil passendes Angebot bei uns gefunden haben, oder sich initiativ bei uns vorstellen möchten, senden Sie uns Ihre Bewerbung per E-Mail, damit Sie Ihre Bewerbung einfach versenden und wir darauf flexibel und schnell reagieren können. Versenden Sie Ihre Anlagen möglichst in einer Datei im PDF-Format.

Ihre Unterlagen
Achten Sie bei Ihrer Bewerbung auf aussagekräftige Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse). Im Anschreiben verbinden Sie die Fakten aus Ihrem Lebenslauf mit Ihrer Motivation und den Anforderungen aus der Stellenanzeige.

  • Warum möchten Sie für uns tätig werden?
  • Inwiefern erfüllen Sie die Anforderungen, die für diesen Job notwendig sind?
  • Was reizt Sie an der ausgeschriebenen Stelle?
  • Was motiviert Sie?
  • Was sind Ihre Ziele?

Beschreiben Sie Ihre Qualifikationen beispielhaft. Der Lebenslauf ist Pflicht, aber das Anschreiben die Kür. Nennen Sie im Anschreiben unbedingt bitte auch Ihren frühestmöglichen Eintrittstermin und Ihren Gehaltswunsch.

Ihre Bewerbung ist abgeschickt. Und nun?
Als erstes Feedback erhalten Sie eine Eingangsbestätigung. Anschließend werden wir Ihre Unterlagen im Hinblick auf die zu besetzende Stelle bewerten. Im Rahmen des internen Bewerbungsworkflows arbeiten wir mit dem Dienstleister “Connect HR-Consulting GmbH” zusammen, die uns ein webbasiertes Bewerbermanagement zur Verfügung stellen. Ihre Unterlagen sind für den Lauf des Bewerbungsprozesses dort elektronisch gespeichert. Nach Abschluss des Bewerbungsprozesses werden Ihre Daten gelöscht.

Ihre Unterlagen haben uns überzeugt?

Der weitere Bewerbungsprozess sieht dann wie folgt aus:

  • Ggf. erstes Telefoninterview
  • Persönliches Gespräch mit Vertretern aus dem Fach- und Personalbereich
  • Zweitgespräch mit Vertretern aus dem Fach- und Personalbereich
  • Angebot und Arbeitsvertrag

Die Auswahlprozesse werden individuell und abhängig von der zu besetzenden Position gestaltet.

Das erwartet Sie im Telefoninterview
Nach sorgfältiger Prüfung Ihrer Bewerbungsunterlagen kann es sein, dass wir Sie in einem ersten Schritt telefonisch kontaktieren. Das Telefonat dauert in der Regel etwa eine halbe Stunde und dient einem ersten Austausch über den Lebenslauf. Wir vereinbaren hierzu im Vorfeld einen entsprechenden Termin mit Ihnen.

ich mag es,
wenn die
balance stimmt.
eckart / redaktion buchjournal

Eckart Baier
Redaktionsleiter Buchjournal
MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH

Eckart Baier ist ein Mann im Auge des Sturms. Seit 17 Jahren bei der Börsenvereinsgruppe, hat er als Redakteur beim Branchenmagazin Börsenblatt angefangen, um dann in einer Art Inhouse-Karrieresprung 2008 an die Spitze des Buchjournals zu wechseln. Die kleine Redaktion stemmt das mit einer Auflage von rund 280.000 Exemplaren bedeutendste Kundenmagazin der Buchbranche. Das im Buchhandel kostenlos erhältliche Journal arbeitet an der Schnittstelle von Verlagen, Buchhändlern und Lesern – mitten drin im vielleicht dynamischsten Umbruch der Print- und Buchbranche seit Jahrzehnten, so direkt am Markt, wie es nur denkbar ist. Man kann sich einfachere Berufe vorstellen.

Aber der Krimi-Liebhaber nimmt die Böen und Orkane der Branche gelassen als Herausforderung – die er schon fast gemeistert zu haben scheint. Denn das seit 30 Jahren bestehende Modell des Buchjournals als zentrales Werbemedium der Bücherwelt hat er als „Kundenmagazin der Branche“ 2014 erfolgreich neu definiert. Mit einem luftig-visuelleren Layout, neuen Inhaltsschwerpunkten und einer viel engeren Vernetzung zu den Verlagen. „Ich gebe zu, als Journalist tut es mir immer weh, wenn die Texte kürzer werden. Aber ein Magazin, das an Bedeutung verliert, so zu drehen, dass es wirtschaftlich wieder läuft, und dann zu merken, dass die Resonanz draußen sehr gut ist, macht natürlich ordentlich Spaß.“

In enger Kooperation der Redaktion mit der Anzeigenabteilung der MVB und dem Marketing der Verlage haben Eckart Baier und sein Team ein rundes Heftkonzept entwickelt, das vor allem die Begeisterung der Autoren auf die Leser überträgt. „Die Leser müssen ja merken: Das ist ein toller Typ, den will ich mal lesen.“ Dieser Empfehlungscharakter ist Eckart wichtig: unter den unzähligen Neuerscheinungen das Lesenswerte herauszupicken. Und wenn man dabei ein kleiner Baustein des literarischen Erfolgs wird, umso besser – wie etwa gerade beim Tatort-Drehbuchautor Sascha Arango, dessen Debüt „Die Wahrheit und andere Lügen“ das Buchjournal empfahl. Eckart Baier freut sich, „wenn wir auch noch nicht so bekannten Autoren eine große Plattform geben können“.

Überhaupt: die Autoren! Auch nach fast zwanzig Jahren im Buchmarkt leuchten dem Journalisten die Augen, wenn er auf die Autoren zu sprechen kommt. Ein Treffen mit Donna Leon in Venedig, Jo Nesbø in Oslo zu interviewen oder ein Besuch bei Elizabeth George auf Whidbey Island in den USA gehören für die Redaktion ebenso zu den Highlights wie Interviews mit Frank Schätzing oder dem Schauspieler Matthias Brandt. „Tolle Termine sind dabei, mit spannenden Begegnungen. So unmittelbar mit dem Buch zu tun zu haben, das ist nach wie vor der Kick“, sagt Eckart. Denn das Medium Buch, egal ob gedruckt oder digital, findet er nach wie vor hoch spannend. „Die Leser konsumieren Bücher ja nicht einfach nur, sondern sie leben damit, brauchen Bücher in ihrem Leben – und dieser Mehrwert will vermittelt werden. Die Inhalte und die Köpfe, die dahinter stehen. All das dem Leser schmackhaft zu machen, ist das Faszinierende an der Arbeit. Und in Kontakt zu kommen mit Leuten, die etwas zu sagen haben.“

Entsprechend wichtig ist dem Buchjournal-Macher auch die Tatsache, dass er nicht in einer beliebigen Branche arbeitet. Die Börsenvereinsgruppe, sagt er, habe ja auch eine wichtige kulturelle Funktion: „Über den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Über den Deutschen Buchpreis, der ja der prominenteste Literaturpreis geworden ist. Über die Frankfurter Buchmesse, die natürlich eine Wirtschaftsmesse, aber eben trotzdem ein großes kulturelles Ereignis und unverzichtbares Ritual ist. Die Gesellschaft würde sicher ärmer sein, wenn es uns nicht mehr gäbe. Auch, weil der Börsenverein immer wieder die Stimme erhebt, wenn es der Kultur an den Kragen geht.“ Er freut sich über diese Balance zwischen dem Kultur- und dem Wirtschaftsgut Buch, die die Börsenvereinsgruppe hält – genau wie sein Buchjournal selbst.

ich mag es,
wenn die
balance stimmt.
eckart / redaktion buchjournal

ich mag es,
wenn die
balance stimmt.
eckart / redaktion buchjournal

Eckart Baier
Redaktionsleiter Buchjournal
MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH

Eckart Baier ist ein Mann im Auge des Sturms. Seit 17 Jahren bei der Börsenvereinsgruppe, hat er als Redakteur beim Branchenmagazin Börsenblatt angefangen, um dann in einer Art Inhouse-Karrieresprung 2008 an die Spitze des Buchjournals zu wechseln. Die kleine Redaktion stemmt das mit einer Auflage von rund 280.000 Exemplaren bedeutendste Kundenmagazin der Buchbranche. Das im Buchhandel kostenlos erhältliche Journal arbeitet an der Schnittstelle von Verlagen, Buchhändlern und Lesern – mitten drin im vielleicht dynamischsten Umbruch der Print- und Buchbranche seit Jahrzehnten, so direkt am Markt, wie es nur denkbar ist. Man kann sich einfachere Berufe vorstellen.

Aber der Krimi-Liebhaber nimmt die Böen und Orkane der Branche gelassen als Herausforderung – die er schon fast gemeistert zu haben scheint. Denn das seit 30 Jahren bestehende Modell des Buchjournals als zentrales Werbemedium der Bücherwelt hat er als „Kundenmagazin der Branche“ 2014 erfolgreich neu definiert. Mit einem luftig-visuelleren Layout, neuen Inhaltsschwerpunkten und einer viel engeren Vernetzung zu den Verlagen. „Ich gebe zu, als Journalist tut es mir immer weh, wenn die Texte kürzer werden. Aber ein Magazin, das an Bedeutung verliert, so zu drehen, dass es wirtschaftlich wieder läuft, und dann zu merken, dass die Resonanz draußen sehr gut ist, macht natürlich ordentlich Spaß.“

In enger Kooperation der Redaktion mit der Anzeigenabteilung der MVB und dem Marketing der Verlage haben Eckart Baier und sein Team ein rundes Heftkonzept entwickelt, das vor allem die Begeisterung der Autoren auf die Leser überträgt. „Die Leser müssen ja merken: Das ist ein toller Typ, den will ich mal lesen.“ Dieser Empfehlungscharakter ist Eckart wichtig: unter den unzähligen Neuerscheinungen das Lesenswerte herauszupicken. Und wenn man dabei ein kleiner Baustein des literarischen Erfolgs wird, umso besser – wie etwa gerade beim Tatort-Drehbuchautor Sascha Arango, dessen Debüt „Die Wahrheit und andere Lügen“ das Buchjournal empfahl. Eckart Baier freut sich, „wenn wir auch noch nicht so bekannten Autoren eine große Plattform geben können“.

Überhaupt: die Autoren! Auch nach fast zwanzig Jahren im Buchmarkt leuchten dem Journalisten die Augen, wenn er auf die Autoren zu sprechen kommt. Ein Treffen mit Donna Leon in Venedig, Jo Nesbø in Oslo zu interviewen oder ein Besuch bei Elizabeth George auf Whidbey Island in den USA gehören für die Redaktion ebenso zu den Highlights wie Interviews mit Frank Schätzing oder dem Schauspieler Matthias Brandt. „Tolle Termine sind dabei, mit spannenden Begegnungen. So unmittelbar mit dem Buch zu tun zu haben, das ist nach wie vor der Kick“, sagt Eckart. Denn das Medium Buch, egal ob gedruckt oder digital, findet er nach wie vor hoch spannend. „Die Leser konsumieren Bücher ja nicht einfach nur, sondern sie leben damit, brauchen Bücher in ihrem Leben – und dieser Mehrwert will vermittelt werden. Die Inhalte und die Köpfe, die dahinter stehen. All das dem Leser schmackhaft zu machen, ist das Faszinierende an der Arbeit. Und in Kontakt zu kommen mit Leuten, die etwas zu sagen haben.“

Entsprechend wichtig ist dem Buchjournal-Macher auch die Tatsache, dass er nicht in einer beliebigen Branche arbeitet. Die Börsenvereinsgruppe, sagt er, habe ja auch eine wichtige kulturelle Funktion: „Über den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Über den Deutschen Buchpreis, der ja der prominenteste Literaturpreis geworden ist. Über die Frankfurter Buchmesse, die natürlich eine Wirtschaftsmesse, aber eben trotzdem ein großes kulturelles Ereignis und unverzichtbares Ritual ist. Die Gesellschaft würde sicher ärmer sein, wenn es uns nicht mehr gäbe. Auch, weil der Börsenverein immer wieder die Stimme erhebt, wenn es der Kultur an den Kragen geht.“ Er freut sich über diese Balance zwischen dem Kultur- und dem Wirtschaftsgut Buch, die die Börsenvereinsgruppe hält – genau wie sein Buchjournal selbst.

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Kennenlernen

Das erwartet Sie im persönlichen Gespräch

Konnten Sie uns im bisherigen Bewerbungsprozess überzeugen, laden wir Sie zu einem ausführlichen Interview nach Frankfurt ein, damit wir uns gegenseitig besser kennenlernen. Dieses Interview findet entweder im Haus des Buches oder am mediacampus frankfurt statt. Für Ihre Anfahrt nach Frankfurt erstatten wir Ihnen Reisekosten in Höhe eines Bahntickets der Deutschen Bahn (2. Klasse).

Alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung auf unser Gespräch finden Sie auf dieser Website – viel Spaß beim Entdecken!

Das erwartet Sie im zweiten Gespräch
War das Erstgespräch mit Ihnen überzeugend, findet in der Regel ein zweites Gespräch statt. In diesem Interview bedienen wir uns meist eines Fallbeispiels aus der Praxis. Auf diese Weise möchten wir uns ein umfassendes Bild von Ihren Stärken machen.

Angebot und Arbeitsvertrag
Haben Sie den bisherigen Bewerbungsprozess erfolgreich absolviert und sind wir uns mit Ihnen bezüglich der Rahmendaten des Arbeitsvertrages einig, steht Ihrem Start in der Börsenvereinsgruppe nichts mehr im Wege. Wir freuen uns auf Sie!

ich mag es,
mit medien
zu experimentieren.
frank / marketing und kommunikation

Wer mit dem PR Manager der Buchmesse spricht, hört den Pulsschlag der Zukunft der Branche und eine professionelle Freude an Kommunikation, die ansteckend ist.

Seit 2008 arbeitet Frank Krings für die Buchmesse, vom Journalismus kommend, anfangs als Onlineredakteur. „Texten war immer mein Ding – auch wenn ich nicht der klassische Buchmensch bin. Aber die Branche selbst, ihre Inhalte interessieren mich.“ Sein erster Job war das Straffen und Lesbarmachen aller Texte auf der Website: weg vom verkopften Germanistendeutsch, hin zu Texten, die schon ab der Headline spannend sind. „Das war 2008, alles war noch sehr Web 1.0 – heute ist onlinetaugliches Texten längst selbstverständlich. Und dann habe ich 2009 mit Twitter angefangen und bin in die Abteilung Marketing und Kommunikation gewechselt.“

Dort ist Frank heute für Social Media zuständig. Und aus dem Twitter-Account, mit dem alles begann, ist natürlich viel mehr geworden. Weil heute selbstverständlich die Kommunikation einer großen Messe offline und online gut aufgestellt sein muss. Die Betreuung der Fanpage der Frankfurter Buchmesse, des Blogs und des Twitter-Accounts ist dabei nur ein Teilaspekt der Arbeit, das Netzwerken ist der andere. „Es ist ja nicht so, dass ich den ganzen Tag nur twittere“, lacht Frank, und erzählt von Konferenzen, Barcamps, Branchenveranstaltungen. Das Netzwerken, sozusagen die weiche Kundenbindung, ist sein eigentlicher Job. „Ich baue Austausch und Kooperationen auf zu interessanten Menschen und Influencern. Also Leuten, die selbst eine große Reichweite und Expertise in ihrer Community haben. Das geht nicht nur digital, da muss man sich auch mal treffen.“

Frank kommuniziert auf allen Kanälen, die es gibt und die gerade für die Buchmesse spannend sein könnten. Auf dem Blog gibt es „Deep Content“, also längere Artikel von Schriftstellern und Branchenexperten, die man in Ruhe lesen kann. Auf Facebook funktionieren Bilder besser, Twitter ist für die kurzen Info-Bursts zwischendurch gut. Der Inhalt folgt der Logik der Medien – und mit jedem neuen Ansatz von Onlinekommunikation entstehen somit auch neue Ideen für Inhalte. „Ich schätze es, dass ich hier die Möglichkeit habe, zu experimentieren und frei zu gestalten. Unsere Social-Media-Politik ist da sehr liberal. Man wird eher ermuntert, etwas zu machen. Wir hatten zum Beispiel auf der Buchmesse einen Mode-Tumblr. Da hat eine tolle Fotografin Besucher porträtiert, die einen guten Style hatten. Das kam super an. Wir blasen immer neue Luftballons auf. Manche platzen, manche werden immer größer und toller, kriegen Eigendynamik.“

Inhalte, Inhalte, Inhalte – darum dreht sich für Frank die Transformation der Buchbranche und damit auch der Buchmesse. „Wir denken nicht mehr nur in Printbuch, sondern es geht um alle Arten von Inhalten.“ Fünf Tage Buchmesse bedeuten auch fünf Tage extremes Networking. Es bedeutet, ein Maximum aus dem Event herauszuholen und Kanäle zu etablieren, die im Idealfall auch über den Rest des Jahres hin Austausch und Orientierung ermöglichen.

Frank Krings sieht die Messe selbst dabei als Großstadtdschungel mit unterschiedlichen Vierteln – hier der Cartoonisten-Kiez, dort die Business-Club-Community. Nicht jeder mag da alles, aber für jeden ist etwas dabei. Und es muss auch jedes Jahr etwas Neues geben, die Messe muss den Medienwandel mitgehen – „sonst enden wir wie eine Schallplattenbörse.“

Beim Stichwort „andere Branchen“ sieht er die Buchbranche selbst nicht unbedingt als First Mover, wie etwa die Gamingbranche – sieht aber zugleich, wie rasant sich deren Markt in den letzten Jahren innovativ verwandelt hat, beispielsweise beim Thema Selfpublishing. „Damals dachte jeder, das wird nicht wichtig, da sind wir beim Publishing aber absolut angekommen.“ Auch StoryDrive, das Transmedia-Storytelling-Format der Buchmesse, war anfangs für viele zu futuristisch und kam bei der Presse kaum an. Heute ist Transmedia Storytelling in aller Munde und die Buchmesse Wegbereiter mit starker Beratungskompetenz.

Frank sieht hierfür auch die personellen Veränderungen verantwortlich – „Früher war die Buchmesse stark von Geisteswissenschaftlern geprägt. Heute ist da auch eine digitale und vertriebliche Expertise. Auch, weil immer mehr Kunden aus der digitalen Branche kommen – da suchen wir natürlich passende Leute, die sich mit deren Themen auskennen.“ Die Buchbranche allein ist für das Recruiting längst nicht mehr das einzige Meer, aus dem neue Teamplayer gefischt werden.

Man merkt schnell, dass der Kommunikationsprofi den Wandel der Branche keine Sekunde scheut, sondern im Gegenteil begrüßt, weil er notwendig ist und vieles auch erleichtert. „Nicht zuletzt auch, weil wir intern vorne mitgehen, nicht hinterherlaufen. Man darf nicht immer abwarten, ob sich etwas durchsetzt. Wir experimentieren gern. Und mit den kurzen Entscheidungswegen hier geht das auch. Da wir zum Beispiel so früh mit Twitter starteten, haben wir schon mehr aufgebaut als andere in der Branche. Ich bin froh, bei einem Unternehmen zu arbeiten, das vorne mitgeht und sich für das Digitale aktiv interessiert. Ich kann auch allen, die in die Buchbranche wollen, nur raten, sich auch außerhalb der klassischen Literatur- und Buchwissenschaft den neuen Themen der Buchbranche zuzuwenden. Nicht, weil ich es persönlich spannend finde, sondern weil sich die Jobprofile momentan stark in diese Richtung verändern.“

Leistungen

Was wir für unsere Mitarbeiter/innen tun

Ein modernes Arbeitsumfeld braucht Flexibilität und Sicherheit. Diese Balance gilt es zu halten. Dafür tun wir eine ganze Menge. Ob bei flexiblen Arbeitszeitmodellen, Maßnahmen im Rahmen des Gesundheitsmanagements oder einem von der Börsenvereinsgruppe mitfinanzierten Jobticket: Unsere sozialen Leistungen bieten einen sicheren Rahmen für Ihre Karriere- und Zukunftsplanung.

Die wichtigsten Sozial- und Nebenleistungen sehen Sie hier im Überblick: Diese Leistungen können je nach Unternehmenszugehörigkeit innerhalb der Börsenvereinsgruppe geringfügig variieren.

Schnell und zuverlässig – Bus und Bahn
Von A nach B und zurück: Viele unserer Mitarbeiter/innen pendeln täglich aus dem Umland nach Frankfurt. Da ist es gut zu wissen, dass es mit dem Jobticket im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) eine günstige und umweltfreundliche Alternative zum Auto gibt. Das Jobticket kann auch am Wochenende genutzt werden.

Gesund im Alltag – Gesundheitsvorsorge
Wir fördern aktiv den Arbeitsschutz und die Gesundheitsvorsorge. Unser Gesundheitsportal im Intranet sowie unser Betriebsarzt stehen bei Fragen rund um die Gesundheit am Arbeitsplatz mit Rat und Tat zur Seite. Für gutes Sehen am Bildschirmarbeitsplatz sorgen regelmäßig stattfindende Sehtests; unsere weltweit reisenden Mitarbeiter/innen der Buchmesse können Impfberatungen in Anspruch nehmen. Fit bleiben unsere Mitarbeiter/innen, bei Interesse, durch eine günstige, von uns bezuschusste Mitgliedschaft bei „Fitness First“.

Ausgewogen – Beruf und Familie / Pflege
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familienaufgaben kann eine große Herausforderung darstellen. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter/innen bestmöglich, um familiäre Bedürfnisse mit den dienstlichen Anforderungen zu vereinbaren.

Flexible Arbeitszeitmodelle, die Möglichkeit, nach interner Absprache partiell auch von zu Hause arbeiten zu können, eine Notfallbetreuung für Kinder sowie eine intensive interne Beratung zu Fragestellungen rund die Pflege von Angehörigen sind Angebote, die unsere Mitarbeiter/innen gern annehmen.

Gemeinsam Neues entdecken – Mitarbeiterworkshops
In unseren vielseitig gestalteten Onboarding-Programmen erhalten neue Mitarbeiter/innen einen Überblick über die Arbeitsbereiche und Aufgaben der einzelnen Unternehmen. In einem eintägigen Seminar wird für Quereinsteiger in die Buchbranche ein umfassender Einblick in die Buch- und Medienwelt gegeben. Verschiedenen Vortragsreihen wie zum Beispiel der „Mitwisser Mittwoch“ und unsere „Lunch Dates“ garantieren einen Blick über den Tellerrand und sind zudem eine gute
Gelegenheit zur internen Vernetzung.

Kopf und Bauch – Kollegenrabatte
Über die Campusbuchhandlung des mediacampus frankfurt können Mitarbeiter/innen Bücher für den Eigenbedarf mit Kollegenrabatt bestellen.

Und auch kulinarisch kommen unsere Mitarbeiter/innen auf ihre Kosten. Zum Beispiel mit einem Rabatt auf ein kreatives Speiseangebot bei „Margarete“ im Erdgeschoss des Haus des Buches oder auch im „Karstadt-Restaurant“ im fünften Stock des nahen Karstadt-Kaufhauses.

Aus den Augen, doch im Sinn – Kontakthaltemaßnahmen und Wiedereinstieg
Der Wiedereinstieg nach einer Elternzeit oder einer längeren Beurlaubung ist für viele eine Hürde – muss er aber nicht. Wir bieten verschiedene Instrumente an, damit der Kontakt zu Kollegen und der Abteilung erst gar nicht abreißt: Dazu gehören Einladungen zu Mitarbeiterevents oder auch – soweit gewünscht – die Weitergabe relevanter Informationen während der Abwesenheit.

Den Ruhestand doppelt genießen – Vorsorge
Für den Ruhestand vorzusorgen wird immer wichtiger, meistens reicht eine gesetzliche Rente allein nicht aus. Wir helfen dabei, ein finanzielles Polster anzulegen: Von der betrieblichen Altersvorsorge in Form von vermögenswirksamen Leistungen bis hin zur Entgeltumwandlung über eine Pensionskasse bieten wir attraktive Bausteine an.

ich mag es,
mit medien
zu experimentieren.
frank / marketing und kommunikation

ich mag es,
mit medien
zu experimentieren.
frank / marketing und kommunikation

Wer mit dem PR Manager der Buchmesse spricht, hört den Pulsschlag der Zukunft der Branche und eine professionelle Freude an Kommunikation, die ansteckend ist.

Seit 2008 arbeitet Frank Krings für die Buchmesse, vom Journalismus kommend, anfangs als Onlineredakteur. „Texten war immer mein Ding – auch wenn ich nicht der klassische Buchmensch bin. Aber die Branche selbst, ihre Inhalte interessieren mich.“ Sein erster Job war das Straffen und Lesbarmachen aller Texte auf der Website: weg vom verkopften Germanistendeutsch, hin zu Texten, die schon ab der Headline spannend sind. „Das war 2008, alles war noch sehr Web 1.0 – heute ist onlinetaugliches Texten längst selbstverständlich. Und dann habe ich 2009 mit Twitter angefangen und bin in die Abteilung Marketing und Kommunikation gewechselt.“

Dort ist Frank heute für Social Media zuständig. Und aus dem Twitter-Account, mit dem alles begann, ist natürlich viel mehr geworden. Weil heute selbstverständlich die Kommunikation einer großen Messe offline und online gut aufgestellt sein muss. Die Betreuung der Fanpage der Frankfurter Buchmesse, des Blogs und des Twitter-Accounts ist dabei nur ein Teilaspekt der Arbeit, das Netzwerken ist der andere. „Es ist ja nicht so, dass ich den ganzen Tag nur twittere“, lacht Frank, und erzählt von Konferenzen, Barcamps, Branchenveranstaltungen. Das Netzwerken, sozusagen die weiche Kundenbindung, ist sein eigentlicher Job. „Ich baue Austausch und Kooperationen auf zu interessanten Menschen und Influencern. Also Leuten, die selbst eine große Reichweite und Expertise in ihrer Community haben. Das geht nicht nur digital, da muss man sich auch mal treffen.“

Frank kommuniziert auf allen Kanälen, die es gibt und die gerade für die Buchmesse spannend sein könnten. Auf dem Blog gibt es „Deep Content“, also längere Artikel von Schriftstellern und Branchenexperten, die man in Ruhe lesen kann. Auf Facebook funktionieren Bilder besser, Twitter ist für die kurzen Info-Bursts zwischendurch gut. Der Inhalt folgt der Logik der Medien – und mit jedem neuen Ansatz von Onlinekommunikation entstehen somit auch neue Ideen für Inhalte. „Ich schätze es, dass ich hier die Möglichkeit habe, zu experimentieren und frei zu gestalten. Unsere Social-Media-Politik ist da sehr liberal. Man wird eher ermuntert, etwas zu machen. Wir hatten zum Beispiel auf der Buchmesse einen Mode-Tumblr. Da hat eine tolle Fotografin Besucher porträtiert, die einen guten Style hatten. Das kam super an. Wir blasen immer neue Luftballons auf. Manche platzen, manche werden immer größer und toller, kriegen Eigendynamik.“

Inhalte, Inhalte, Inhalte – darum dreht sich für Frank die Transformation der Buchbranche und damit auch der Buchmesse. „Wir denken nicht mehr nur in Printbuch, sondern es geht um alle Arten von Inhalten.“ Fünf Tage Buchmesse bedeuten auch fünf Tage extremes Networking. Es bedeutet, ein Maximum aus dem Event herauszuholen und Kanäle zu etablieren, die im Idealfall auch über den Rest des Jahres hin Austausch und Orientierung ermöglichen.

Frank Krings sieht die Messe selbst dabei als Großstadtdschungel mit unterschiedlichen Vierteln – hier der Cartoonisten-Kiez, dort die Business-Club-Community. Nicht jeder mag da alles, aber für jeden ist etwas dabei. Und es muss auch jedes Jahr etwas Neues geben, die Messe muss den Medienwandel mitgehen – „sonst enden wir wie eine Schallplattenbörse.“

Beim Stichwort „andere Branchen“ sieht er die Buchbranche selbst nicht unbedingt als First Mover, wie etwa die Gamingbranche – sieht aber zugleich, wie rasant sich deren Markt in den letzten Jahren innovativ verwandelt hat, beispielsweise beim Thema Selfpublishing. „Damals dachte jeder, das wird nicht wichtig, da sind wir beim Publishing aber absolut angekommen.“ Auch StoryDrive, das Transmedia-Storytelling-Format der Buchmesse, war anfangs für viele zu futuristisch und kam bei der Presse kaum an. Heute ist Transmedia Storytelling in aller Munde und die Buchmesse Wegbereiter mit starker Beratungskompetenz.

Frank sieht hierfür auch die personellen Veränderungen verantwortlich – „Früher war die Buchmesse stark von Geisteswissenschaftlern geprägt. Heute ist da auch eine digitale und vertriebliche Expertise. Auch, weil immer mehr Kunden aus der digitalen Branche kommen – da suchen wir natürlich passende Leute, die sich mit deren Themen auskennen.“ Die Buchbranche allein ist für das Recruiting längst nicht mehr das einzige Meer, aus dem neue Teamplayer gefischt werden.

Man merkt schnell, dass der Kommunikationsprofi den Wandel der Branche keine Sekunde scheut, sondern im Gegenteil begrüßt, weil er notwendig ist und vieles auch erleichtert. „Nicht zuletzt auch, weil wir intern vorne mitgehen, nicht hinterherlaufen. Man darf nicht immer abwarten, ob sich etwas durchsetzt. Wir experimentieren gern. Und mit den kurzen Entscheidungswegen hier geht das auch. Da wir zum Beispiel so früh mit Twitter starteten, haben wir schon mehr aufgebaut als andere in der Branche. Ich bin froh, bei einem Unternehmen zu arbeiten, das vorne mitgeht und sich für das Digitale aktiv interessiert. Ich kann auch allen, die in die Buchbranche wollen, nur raten, sich auch außerhalb der klassischen Literatur- und Buchwissenschaft den neuen Themen der Buchbranche zuzuwenden. Nicht, weil ich es persönlich spannend finde, sondern weil sich die Jobprofile momentan stark in diese Richtung verändern.“

SCHLIESSEN
Leistungen

Was wir für unsere Mitarbeiter/innen tun

Ein modernes Arbeitsumfeld braucht Flexibilität und Sicherheit. Diese Balance gilt es zu halten. Dafür tun wir eine ganze Menge. Ob bei flexiblen Arbeitszeitmodellen, Maßnahmen im Rahmen des Gesundheitsmanagements oder einem von der Börsenvereinsgruppe mitfinanzierten Jobticket: Unsere sozialen Leistungen bieten einen sicheren Rahmen für Ihre Karriere- und Zukunftsplanung.

Die wichtigsten Sozial- und Nebenleistungen sehen Sie hier im Überblick: Diese Leistungen können je nach Unternehmenszugehörigkeit innerhalb der Börsenvereinsgruppe geringfügig variieren.

Schnell und zuverlässig – Bus und Bahn
Von A nach B und zurück: Viele unserer Mitarbeiter/innen pendeln täglich aus dem Umland nach Frankfurt. Da ist es gut zu wissen, dass es mit dem Jobticket im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) eine günstige und umweltfreundliche Alternative zum Auto gibt. Das Jobticket kann auch am Wochenende genutzt werden.

Gesund im Alltag – Gesundheitsvorsorge
Wir fördern aktiv den Arbeitsschutz und die Gesundheitsvorsorge. Unser Gesundheitsportal im Intranet sowie unser Betriebsarzt stehen bei Fragen rund um die Gesundheit am Arbeitsplatz mit Rat und Tat zur Seite. Für gutes Sehen am Bildschirmarbeitsplatz sorgen regelmäßig stattfindende Sehtests; unsere weltweit reisenden Mitarbeiter/innen der Buchmesse können Impfberatungen in Anspruch nehmen. Fit bleiben unsere Mitarbeiter/innen, bei Interesse, durch eine günstige, von uns bezuschusste Mitgliedschaft bei „Fitness First“.

Ausgewogen – Beruf und Familie / Pflege
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familienaufgaben kann eine große Herausforderung darstellen. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter/innen bestmöglich, um familiäre Bedürfnisse mit den dienstlichen Anforderungen zu vereinbaren.

Flexible Arbeitszeitmodelle, die Möglichkeit, nach interner Absprache partiell auch von zu Hause arbeiten zu können, eine Notfallbetreuung für Kinder sowie eine intensive interne Beratung zu Fragestellungen rund die Pflege von Angehörigen sind Angebote, die unsere Mitarbeiter/innen gern annehmen.

Gemeinsam Neues entdecken – Mitarbeiterworkshops
In unseren vielseitig gestalteten Onboarding-Programmen erhalten neue Mitarbeiter/innen einen Überblick über die Arbeitsbereiche und Aufgaben der einzelnen Unternehmen. In einem eintägigen Seminar wird für Quereinsteiger in die Buchbranche ein umfassender Einblick in die Buch- und Medienwelt gegeben. Verschiedenen Vortragsreihen wie zum Beispiel der „Mitwisser Mittwoch“ und unsere „Lunch Dates“ garantieren einen Blick über den Tellerrand und sind zudem eine gute
Gelegenheit zur internen Vernetzung.

Kopf und Bauch – Kollegenrabatte
Über die Campusbuchhandlung des mediacampus frankfurt können Mitarbeiter/innen Bücher für den Eigenbedarf mit Kollegenrabatt bestellen.

Und auch kulinarisch kommen unsere Mitarbeiter/innen auf ihre Kosten. Zum Beispiel mit einem Rabatt auf ein kreatives Speiseangebot bei „Margarete“ im Erdgeschoss des Haus des Buches oder auch im „Karstadt-Restaurant“ im fünften Stock des nahen Karstadt-Kaufhauses.

Aus den Augen, doch im Sinn – Kontakthaltemaßnahmen und Wiedereinstieg
Der Wiedereinstieg nach einer Elternzeit oder einer längeren Beurlaubung ist für viele eine Hürde – muss er aber nicht. Wir bieten verschiedene Instrumente an, damit der Kontakt zu Kollegen und der Abteilung erst gar nicht abreißt: Dazu gehören Einladungen zu Mitarbeiterevents oder auch – soweit gewünscht – die Weitergabe relevanter Informationen während der Abwesenheit.

Den Ruhestand doppelt genießen – Vorsorge
Für den Ruhestand vorzusorgen wird immer wichtiger, meistens reicht eine gesetzliche Rente allein nicht aus. Wir helfen dabei, ein finanzielles Polster anzulegen: Von der betrieblichen Altersvorsorge in Form von vermögenswirksamen Leistungen bis hin zur Entgeltumwandlung über eine Pensionskasse bieten wir attraktive Bausteine an.

ich mag es,
angekommen
zu sein.
christiane / geschäftsführungssekretariat

Christiane Stöcker
Sekretariat Geschäftsführung Juergen Boos
Frankfurter Buchmesse GmbH

„Um es gleich zu sagen: Das hier ist der beste Arbeitsplatz, den ich jemals in meinem Leben gehabt habe“ – der erste Satz und das breite Lächeln dazu sagen eigentlich schon alles. Insbesondere, weil Christiane Stöcker schon einige Berufe hatte. 15 Jahre Erfahrung in der Eventbranche bei einer Full-Service-Veranstaltungsagentur, dann bei der „Medical Tribune“, für die sie Kongresse und Seminare für die Medizinbranche organisierte, schließlich freiberuflich erfolgreich über fünf Jahre im Event- und Office-Management-Bereich. „Aber das wurde mir zu einsam, ich wollte mich mehr austauschen. Ich wollte eben auch gern mal wieder zu einer Firmen-Weihnachtsfeier eingeladen werden – und habe mich dann aus der Selbstständigkeit heraus beworben. Das lief über einen Personaldienstleister, und als der sagte, hier wäre eine Stelle frei bei der Buchmesse Frankfurt, sagte ich nur: ‚Yes! Ich liebe Bücher, Messe ist mein Background, und im Office hatte ich so meine fünf bis zehn verschiedenen Chefs, das wird einfach passen.‘ Und meine Begeisterung hält bis heute an. Ich freue mich schon am Sonntagabend darauf, am Montag zur Arbeit zu können.“ Keine Sorge, Christiane hat auch zwei Jahre nach dem Start bei der Buchmesse noch ein Privatleben, sie reist viel, liebt Sport, liest auch abseits des Jobs viel, aber: „Ich stehe einfach morgens auf und denke: oh, cool, arbeiten! Ich meine, aus der Selbstständigkeit zurück in eine Festanstellung, da fragt man sich schon: Will man das? Aber es war die perfekte Entscheidung. Ich habe hier mehr Freiheiten als vorher.“

Wie fast alle, die bei der Börsenvereinsgruppe arbeiten, nennt auch Christiane die Abwechslung an erster Stelle, wenn Sie die Faszination des Arbeitsalltags erklärt. Die Mischung aus einer gewissen Konstanz, für die sie ja beruflich auch zuständig ist, indem sie Jours fixes, Meetings, Feiern und andere Termine mitkoordiniert, und Bewegung macht die Magie des Berufs aus. „Es ist immer was los, es gibt keinen Stillstand, wer denkt, Buchmesse, das sind doch nur ein paar Tage im Jahr, der sollte mal vorbeikommen. Nach der Messe ist vor der Messe.“ Denn dann steht beispielsweise die Internationale Buchmessedirektorenkonferenz an, für die 20 bis 25 Buchmessedirektoren aus allen Ländern der Welt nach Frankfurt reisen. „Das kann Stress sein oder total Spaß machen – ich persönlich fand es fantastisch; die kamen aus so vielen verschiedenen Regionen zu uns. Wir haben ein kleines Kochevent gemacht, bei dem jeder mitkochen musste. Das kann man auf dieser hohen Entscheiderebene auch nicht mit jeder Gruppe von Menschen machen. Aber bei uns hat sich jeder direkt mit Vornamen vorgestellt, einfach unglaublich entspannte und nette Menschen, da dachte ich nur: Das ist echt cool.“

Das positive Flair zieht sich für Christiane durch die gesamte Börsenvereinsgruppe. „Ich habe noch nie so viele nette Leute getroffen. Ich meine, hier sind zu 85 Prozent Frauen, aber wir haben null Zickenprogramm. Im Gegenteil: Meine Kolleginnen sind ein Grund, warum ich hier so gern arbeite, der Austausch, das Voneinanderlernen. Niemand ist genervt, wenn es mal hektisch wird, keiner regt sich auf, wenn ein Fehler passiert, es geht immer um eine gute Lösung. Der ganze Umgang hier ist einfach komplett kameradschaftlich, das hatte ich vorher in der Form noch nicht.“ Das beginnt für Christiane damit, dass neue Kollegen mit einer E-Mail im ganzen Haus vorgestellt werden, mit der Bitte, das neue Teammitglied tatkräftig zu unterstützen – „und das macht dann auch tatsächlich jeder!“ –, erstreckt sich aber auch darauf, dass man beim Mittagessen spannende neue Gesichter trifft und beim Sommerfest durch ein Speeddating-Spiel ganz neue Menschen kennenlernt, die alle durch die Faszination fürs Lesen und für ihre Arbeit in der Gruppe einen gemeinsamen Nenner haben.

„Diese Wärme kommt vielleicht auch durch die Branche. Das Thema Buch ist einfach schön – Autoren, Literatur, Gesellschaft, Wissen. Da stecken Werte drin, die man dann auch lebt. Ich merke das an mir selbst. Ich lese beispielsweise jetzt eher noch mehr. Ich habe eigentlich immer ein Buch dabei, lese beim Frühstück morgens fast eine halbe Stunde – das ist der Start in den Tag. Man überträgt die Werte der Buchgesellschaft auf das eigene Leben und Arbeiten. Du lernst auf einmal, dass eine Ursula Arabisch kann, eine andere Kollegin Chinesisch – und die haben das der Sprache zuliebe gelernt, um Bücher in der Sprache lesen zu können.“
Neben den äußeren Arbeitsbedingungen und dem hohen Maß an Vertrauen zwischen ihr und Buchmesse-Chef Juergen Boos sind es für Christiane vor allem die Soft Skills des Arbeitsplatzes, die inneren, emotionalen Werte, die den Beruf so auszeichnen – und das Gefühl, ein Teil des Unternehmens zu sein, einer Gemeinschaft. „Ich merke immer wieder, mit welchem Stolz ich sage, dass ich hier arbeite. Ich mag an diesem Job alles – die Vielseitigkeit, die Internationalität, die Architektur, die Menschen.“

ich mag es,
angekommen
zu sein.
christiane / geschäftsführungssekretariat

Christiane Stöcker
Sekretariat Geschäftsführung Juergen Boos
Frankfurter Buchmesse GmbH

„Um es gleich zu sagen: Das hier ist der beste Arbeitsplatz, den ich jemals in meinem Leben gehabt habe“ – der erste Satz und das breite Lächeln dazu sagen eigentlich schon alles. Insbesondere, weil Christiane Stöcker schon einige Berufe hatte. 15 Jahre Erfahrung in der Eventbranche bei einer Full-Service-Veranstaltungsagentur, dann bei der „Medical Tribune“, für die sie Kongresse und Seminare für die Medizinbranche organisierte, schließlich freiberuflich erfolgreich über fünf Jahre im Event- und Office-Management-Bereich. „Aber das wurde mir zu einsam, ich wollte mich mehr austauschen. Ich wollte eben auch gern mal wieder zu einer Firmen-Weihnachtsfeier eingeladen werden – und habe mich dann aus der Selbstständigkeit heraus beworben. Das lief über einen Personaldienstleister, und als der sagte, hier wäre eine Stelle frei bei der Buchmesse Frankfurt, sagte ich nur: ‚Yes! Ich liebe Bücher, Messe ist mein Background, und im Office hatte ich so meine fünf bis zehn verschiedenen Chefs, das wird einfach passen.‘ Und meine Begeisterung hält bis heute an. Ich freue mich schon am Sonntagabend darauf, am Montag zur Arbeit zu können.“ Keine Sorge, Christiane hat auch zwei Jahre nach dem Start bei der Buchmesse noch ein Privatleben, sie reist viel, liebt Sport, liest auch abseits des Jobs viel, aber: „Ich stehe einfach morgens auf und denke: oh, cool, arbeiten! Ich meine, aus der Selbstständigkeit zurück in eine Festanstellung, da fragt man sich schon: Will man das? Aber es war die perfekte Entscheidung. Ich habe hier mehr Freiheiten als vorher.“

Wie fast alle, die bei der Börsenvereinsgruppe arbeiten, nennt auch Christiane die Abwechslung an erster Stelle, wenn Sie die Faszination des Arbeitsalltags erklärt. Die Mischung aus einer gewissen Konstanz, für die sie ja beruflich auch zuständig ist, indem sie Jours fixes, Meetings, Feiern und andere Termine mitkoordiniert, und Bewegung macht die Magie des Berufs aus. „Es ist immer was los, es gibt keinen Stillstand, wer denkt, Buchmesse, das sind doch nur ein paar Tage im Jahr, der sollte mal vorbeikommen. Nach der Messe ist vor der Messe.“ Denn dann steht beispielsweise die Internationale Buchmessedirektorenkonferenz an, für die 20 bis 25 Buchmessedirektoren aus allen Ländern der Welt nach Frankfurt reisen. „Das kann Stress sein oder total Spaß machen – ich persönlich fand es fantastisch; die kamen aus so vielen verschiedenen Regionen zu uns. Wir haben ein kleines Kochevent gemacht, bei dem jeder mitkochen musste. Das kann man auf dieser hohen Entscheiderebene auch nicht mit jeder Gruppe von Menschen machen. Aber bei uns hat sich jeder direkt mit Vornamen vorgestellt, einfach unglaublich entspannte und nette Menschen, da dachte ich nur: Das ist echt cool.“

Das positive Flair zieht sich für Christiane durch die gesamte Börsenvereinsgruppe. „Ich habe noch nie so viele nette Leute getroffen. Ich meine, hier sind zu 85 Prozent Frauen, aber wir haben null Zickenprogramm. Im Gegenteil: Meine Kolleginnen sind ein Grund, warum ich hier so gern arbeite, der Austausch, das Voneinanderlernen. Niemand ist genervt, wenn es mal hektisch wird, keiner regt sich auf, wenn ein Fehler passiert, es geht immer um eine gute Lösung. Der ganze Umgang hier ist einfach komplett kameradschaftlich, das hatte ich vorher in der Form noch nicht.“ Das beginnt für Christiane damit, dass neue Kollegen mit einer E-Mail im ganzen Haus vorgestellt werden, mit der Bitte, das neue Teammitglied tatkräftig zu unterstützen – „und das macht dann auch tatsächlich jeder!“ –, erstreckt sich aber auch darauf, dass man beim Mittagessen spannende neue Gesichter trifft und beim Sommerfest durch ein Speeddating-Spiel ganz neue Menschen kennenlernt, die alle durch die Faszination fürs Lesen und für ihre Arbeit in der Gruppe einen gemeinsamen Nenner haben.

„Diese Wärme kommt vielleicht auch durch die Branche. Das Thema Buch ist einfach schön – Autoren, Literatur, Gesellschaft, Wissen. Da stecken Werte drin, die man dann auch lebt. Ich merke das an mir selbst. Ich lese beispielsweise jetzt eher noch mehr. Ich habe eigentlich immer ein Buch dabei, lese beim Frühstück morgens fast eine halbe Stunde – das ist der Start in den Tag. Man überträgt die Werte der Buchgesellschaft auf das eigene Leben und Arbeiten. Du lernst auf einmal, dass eine Ursula Arabisch kann, eine andere Kollegin Chinesisch – und die haben das der Sprache zuliebe gelernt, um Bücher in der Sprache lesen zu können.“
Neben den äußeren Arbeitsbedingungen und dem hohen Maß an Vertrauen zwischen ihr und Buchmesse-Chef Juergen Boos sind es für Christiane vor allem die Soft Skills des Arbeitsplatzes, die inneren, emotionalen Werte, die den Beruf so auszeichnen – und das Gefühl, ein Teil des Unternehmens zu sein, einer Gemeinschaft. „Ich merke immer wieder, mit welchem Stolz ich sage, dass ich hier arbeite. Ich mag an diesem Job alles – die Vielseitigkeit, die Internationalität, die Architektur, die Menschen.“

SCHLIESSEN
Frankfurt

Leben und Arbeiten in
Frankfurt am Main

Wer an Frankfurt denkt, dem fällt als Erstes vielleicht die Skyline ein, denn Frankfurts Wolkenkratzer sind sicherlich sehenswert und in Deutschland fast einzigartig. Doch die Mainmetropole mit ihren rund 700.000 Einwohnern bietet nicht nur ein faszinierendes Stadtbild. „Mainhattan“ ist ständig in Bewegung, ist kosmopolitisch und gemütlich zugleich. Die hiermit verbundene Internationalität spiegelt sich in zahlreichen Messen wider oder in den über 200 internationalen Finanzinstituten, die einen Sitz in Frankfurt haben. Hier ist man am Puls der Zeit, aber nicht im Stress der Megastädte.

Frankfurt ist eine lebens- und liebenswerte Stadt, die 46 Stadtteile hat. Einst Dörfer am Main, die im Laufe der Zeit zusammenwuchsen, haben sich viele dieser Stadtteile ihren Charakter bis heute bewahrt: So verbindet Frankfurt moderne Architektur mit berühmtem Fachwerk, urbanes Flair mit rustikalem Ambiente. Ein einzigartiger städtebaulicher Mix, der viel von der Geschichte der Stadt und Region erzählt. Mitten im Herzen Frankfurts und nah am Main liegt die „Börsenvereinszentrale“, das Haus des Buches. Der moderne Gebäudekomplex in der Braubachstraße wurde im Jahr 2012 bezogen.

Neben Deutschlands umsatzstärkster Shoppingmeile, der Zeil, prägen vor allem Straßencafés und kleine, feine Bars das Stadtbild. Abgerundet wird dieses Bild durch eine Museumslandschaft mit 60 großen und kleineren Ausstellungshäusern, für die Frankfurt überregional bekannt ist. Lohnend kann auch ein Besuch der 120 Parks und Grünanlagen rund um die Innenstadt sein – sei es zum Entdecken, Entspannen oder zum Zeitvertreib.

Und wie kommt man am besten voran? Frankfurt verfügt über ein weitverzweigtes System öffentlicher Verkehrsmittel, das für unkomplizierte Ortwechsel sorgt. Bequem und schnell lässt sich die Stadt auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad erschließen. Das Jobticket der Börsenvereinsgruppe, das auch für Fahrten am Wochenende genutzt werden kann, sorgt dann für zusätzliche Vorfreude auf Ausflüge in nahe gelegene Regionen im Rhein-Main-Gebiet.

ich mag
knallharte zahlen
für die gute sache.
jana / marktforschung

Jana Lippmann
Leitung Marktforschung
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

Wer Jana Lippmann trifft, darf alle seine Klischees von zahlenfressenden Statistikern über Bord werfen: Die Herrin der Zahlen beim Börsenverein ist ein charismatisches Energiebündel, aber es wird schnell deutlich, dass sich mit dem Charme jahrelange professionelle Erfahrung und jede Menge Leistungsbereitschaft paaren.

Jana kümmert sich um alles, was in der Buchbranche mit Wirtschaftszahlen zusammenhängt – wie geht es dem Buchmarkt, wie ist der Umsatz, was kaufen die Leser, was kostet ein Buch im Schnitt. Dieses geballte Know-how veröffentlicht sie einmal im Jahr in einem Kompendium – Buch und Buchhandel in Zahlen. „Und das ist nicht so trocken, wie es vielleicht klingt, sondern total toll. Zahlen sind generell spannend, und das hier ist eine fantastische Branche. Dieser Beruf ist für mich die ideale Kombination aus Büchern und Statistik. Weil ich total gern lese, bin ich ja überhaupt hierhingekommen.“ Und das ist spannender, als es sich zunächst anhört.

Denn nachdem Jana Lippmann in Leipzig Politikwissenschaft, Vergleichende Literaturwissenschaft und Journalismus studiert hat, wollte sie eigentlich in die Wahlforschung. Eine Branche, in der leider nur einige Handvoll Leute fest angestellt tätig sind. Da die Marktforschung dem etwas politischeren Thema in Bezug auf Statistik und Methoden aber sehr nahesteht, wechselte sie nach Heidelberg zu einem der Topinstitute für Konsumforschung; mit namhaften Kunden, entsprechender Verantwortung und langen Arbeitstagen. Da sie aber immer schon eine begeisterte Leserin war, verbrachte Jana Teile ihres Urlaubs beim Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt oder den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig. Bei einer solchen Reise nach Leipzig telefonierte sie noch im Zug mit Kollegen und verabschiedete sich mit den Worten: „Nun lasst mich aber mal in Ruhe, ich fahre zur Buchmesse, ich hab’ jetzt Urlaub!“ Etwas später sprach sie dann ein Herr an, der im Zug neben ihr saß und sich als Professor Dr. Stephan Füssel, Leiter des Instituts für Buchwissenschaft der Universität Mainz, vorstellte. Füssel, der dem Börsenverein eng verbunden ist und auch Träger der Goldenen Nadel für ehrenamtliches Engagement im Verband und Verdienste um die Buchbranche, wusste, dass er hier eine echte Ausnahmeerscheinung vor sich hatte: eine versierte Marktforscherin, augenscheinlich etwas genervt von ihrem Job und auch noch in Bücher vernarrt – wer sonst würde ausgerechnet in seiner Freizeit zur Buchmesse fahren? „Er hat mir da spontan erzählt, dass der Börsenverein gerade dringend eine Marktforscherin suchte, und mich zur Eröffnung der Buchmesse im Gewandhaus noch am selben Abend eingeladen, wo ich im geliehenen Hosenanzug erschien, weil ich auf einen feierlichen Anlass natürlich überhaupt nicht vorbereitet war. Dort lernte ich schon einige Mitarbeiter des Börsenvereins kennen.“ Der Wechsel zum Börsenverein wollte trotzdem gut überlegt sein, weil die engagierte Analytikerin von einem Arbeitsplatz mit Zukunftspotenzial bei einem Spitzeninstitut auf eine damals im Umfang reduzierte Stelle wechselte, aber sie ergriff dennoch die Chance, ihren Beruf und ihr Hobby zu kombinieren. „Ich habe mir da ein Jahr gegeben und hätte notfalls jederzeit zurück zu meinem alten Arbeitgeber gekonnt.“

Was zum Glück nie nötig war – bereits sechs Monate später wurde ihre Stelle auf eine Vollzeittätigkeit erhöht, und ein Jahr später wurde sie von einer Volontärin flankiert. Ihr Bereich wuchs. Kein Wunder, die Branchenkampagne „Vorsicht Buch!“ generiert mit Umfragezahlen viel Öffentlichkeit, und die Zahlenwelt hat sich als eine wichtige Vitalfunktion des Börsenvereins entpuppt. „Es geht ja eigentlich auch gar nicht, dass ein Wirtschaftsverband die Zahlen seiner Branche nicht kennt – ohne Statistik ist man im Blindflug.“

Der Börsenverein ist für sie der richtige Ort für ihre Arbeit. „In der Instituts-Marktforschung arbeitest du für den Kunden, der zahlt, egal wer es ist. Da fragt man sich vielleicht manchmal schon nach dem Sinn. Das muss ich mich hier nie fragen, ich mache das hier für eine durch und durch gute Sache.“

Und weil Jana Lippmann offensichtlich ein Händchen dafür hat, für diese gute Sache Zahlen nicht nur zu erheben, sondern auch geschickt zu verpacken, ist ihr Bereich längst auch zu einem wichtigen Marketing-Tool für den Börsenverein geworden. „Zahlen spannend machen zu können ist wichtig. Man arbeitet also die essenziellen Punkte heraus und kommuniziert die nach außen – beispielsweise mit unseren Infografik-Plakaten oder mit Aktionen im Rahmen unserer ‚Vorsicht-Buch!‘-Kampagne.“ Das können Wirtschaftsdaten sein, aber auch mal witzige Fakten, um das Thema Bücherlesen in die Medien zu bringen. „Mit der Frage, wie viel Prozent der Deutschen auf dem Klo lesen, kommt man eben einfach in die Zeitung – und bei allen Meldungen, die wir so generiert haben, sind ‚Vorsicht Buch!‘ und der Börsenverein natürlich die Quelle.“ Dass die Erfolge der PR-Kampagne statistisch getrackt werden, ist Ehrensache, und so weiß Jana Lippmann genau, was die Mühe bringt. „Wir haben mit ‚Vorsicht Buch!‘ eine Aufmerksamkeit von über fünf Prozent. Das heißt, mehr als jeder zwanzigste Deutsche kennt die Kampagne – das klingt erst einmal nach nicht viel, ist aber eigentlich fantastisch. Das ist mehr als Opel derzeit hat – mit deutlich höherem Budget.“

Dass die Statistik beim Börsenverein eben alles andere als trockenes Zahlenfressen ist, merkt Jana auch an anderer Stelle: Etwa wenn das Fernsehen anruft und beispielsweise „Wer wird Millionär?“ oder die Redaktion von Denis Scheck Zahlenmaterial aus der Buchbranche erfragt; zum Beispiel wie viele Neuerscheinungen es gibt oder wie viele Lizenzen verkauft werden. Auch Vorträge und Workshops versucht die Marktforscherin – soweit zeitlich möglich – zu halten. „Leider geht das nicht immer persönlich, sondern ich muss gelegentlich auf Webinare ausweichen. Obwohl ich mir dann doch etwas sonderbar vorkomme, wenn ich alleine im Büro Statistikvorträge vor mich hin halte. Aber das hat einfach zeitliche Gründe, da sonst oft schon für die An- und Abreise teilweise ein Tag draufgeht, den habe ich häufig nicht.“ Man sieht, die Herrin der Zahlen hat noch einiges vor beim Börsenverein.

Struktur

Brückenbauer und Vernetzer

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

Bücher sind unverzichtbar für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Dass es Bücher in gedruckter und elektronischer Form gibt, dafür sorgt eine innovative und lebendige Branche: International tätige Medienhäuser, Independent-Verlage und unzählige kleine und große Buchhandelsunternehmen engagieren sich für das Buch als Kultur- und Wirtschaftsgut. Vertreten werden sie und ihre Interessen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der sich einsetzt für wirtschaftlich und politisch optimale Rahmenbedingungen für seine Mitglieder – für rund 5.400 Verlage, Buchhandlungen, Antiquariate, Zwischenbuchhandlungen und Verlagsvertreter.

Der Börsenverein hat hohes Ansehen in Gesellschaft und Politik und ist gesuchter Gesprächspartner, denn er versteht sich nicht nur als Wirtschafts-, sondern auch als Kulturverband. So engagieren wir uns für Leseförderung, für die Meinungsfreiheit und für die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft. Mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird jeweils im Oktober eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die durch ihr Werk zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat. Den Deutschen Buchpreis vergibt die Stiftung des Börsenvereins für den besten deutschsprachigen Roman eines Jahres. Zum Kulturprogramm gehört darüber hinaus der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, an dem jährlich rund 600.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Kern unserer Arbeit ist es zudem, unseren Mitgliedern neben Beratungsdienstleistungen und praktischen Services Plattformen zum Austausch, zur Meinungsbildung und zum Netzwerken zur Verfügung zu stellen.

Im Rahmen der Interessenvertretung auf politischer Ebene greifen wir aktuelle politische, wirtschaftliche und rechtliche Diskussionen auf und positionieren dort und in den Medien die Bedürfnisse und Forderungen der Buchbranche unter anderem zu den Themen Buchpreisbindung, Mehrwertsteuer, Urheberrecht oder digitale Gesellschaft. Wir schalten uns dabei frühzeitig in diese Diskussionen ein. Kern dieser Arbeit ist es, Politiker oder Mitarbeiter/innen in Ministerien detailliert und sachlich zu informieren, Überzeugungsarbeit zu leisten und Vertrauen zu bilden. So fungiert unser Berliner Büro als Brücke zwischen der Geschäftsstelle des Bundesverbands in Frankfurt am Main und der Bundesregierung in Berlin. Wenn Politiker mit der „Buchbranche“ reden wollen, reden sie mit dem Börsenverein.

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ich mag
knallharte zahlen
für die gute sache.
jana / marktforschung

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knallharte zahlen
für die gute sache.
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Jana Lippmann
Leitung Marktforschung
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

Wer Jana Lippmann trifft, darf alle seine Klischees von zahlenfressenden Statistikern über Bord werfen: Die Herrin der Zahlen beim Börsenverein ist ein charismatisches Energiebündel, aber es wird schnell deutlich, dass sich mit dem Charme jahrelange professionelle Erfahrung und jede Menge Leistungsbereitschaft paaren.

Jana kümmert sich um alles, was in der Buchbranche mit Wirtschaftszahlen zusammenhängt – wie geht es dem Buchmarkt, wie ist der Umsatz, was kaufen die Leser, was kostet ein Buch im Schnitt. Dieses geballte Know-how veröffentlicht sie einmal im Jahr in einem Kompendium – Buch und Buchhandel in Zahlen. „Und das ist nicht so trocken, wie es vielleicht klingt, sondern total toll. Zahlen sind generell spannend, und das hier ist eine fantastische Branche. Dieser Beruf ist für mich die ideale Kombination aus Büchern und Statistik. Weil ich total gern lese, bin ich ja überhaupt hierhingekommen.“ Und das ist spannender, als es sich zunächst anhört.

Denn nachdem Jana Lippmann in Leipzig Politikwissenschaft, Vergleichende Literaturwissenschaft und Journalismus studiert hat, wollte sie eigentlich in die Wahlforschung. Eine Branche, in der leider nur einige Handvoll Leute fest angestellt tätig sind. Da die Marktforschung dem etwas politischeren Thema in Bezug auf Statistik und Methoden aber sehr nahesteht, wechselte sie nach Heidelberg zu einem der Topinstitute für Konsumforschung; mit namhaften Kunden, entsprechender Verantwortung und langen Arbeitstagen. Da sie aber immer schon eine begeisterte Leserin war, verbrachte Jana Teile ihres Urlaubs beim Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt oder den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig. Bei einer solchen Reise nach Leipzig telefonierte sie noch im Zug mit Kollegen und verabschiedete sich mit den Worten: „Nun lasst mich aber mal in Ruhe, ich fahre zur Buchmesse, ich hab’ jetzt Urlaub!“ Etwas später sprach sie dann ein Herr an, der im Zug neben ihr saß und sich als Professor Dr. Stephan Füssel, Leiter des Instituts für Buchwissenschaft der Universität Mainz, vorstellte. Füssel, der dem Börsenverein eng verbunden ist und auch Träger der Goldenen Nadel für ehrenamtliches Engagement im Verband und Verdienste um die Buchbranche, wusste, dass er hier eine echte Ausnahmeerscheinung vor sich hatte: eine versierte Marktforscherin, augenscheinlich etwas genervt von ihrem Job und auch noch in Bücher vernarrt – wer sonst würde ausgerechnet in seiner Freizeit zur Buchmesse fahren? „Er hat mir da spontan erzählt, dass der Börsenverein gerade dringend eine Marktforscherin suchte, und mich zur Eröffnung der Buchmesse im Gewandhaus noch am selben Abend eingeladen, wo ich im geliehenen Hosenanzug erschien, weil ich auf einen feierlichen Anlass natürlich überhaupt nicht vorbereitet war. Dort lernte ich schon einige Mitarbeiter des Börsenvereins kennen.“ Der Wechsel zum Börsenverein wollte trotzdem gut überlegt sein, weil die engagierte Analytikerin von einem Arbeitsplatz mit Zukunftspotenzial bei einem Spitzeninstitut auf eine damals im Umfang reduzierte Stelle wechselte, aber sie ergriff dennoch die Chance, ihren Beruf und ihr Hobby zu kombinieren. „Ich habe mir da ein Jahr gegeben und hätte notfalls jederzeit zurück zu meinem alten Arbeitgeber gekonnt.“

Was zum Glück nie nötig war – bereits sechs Monate später wurde ihre Stelle auf eine Vollzeittätigkeit erhöht, und ein Jahr später wurde sie von einer Volontärin flankiert. Ihr Bereich wuchs. Kein Wunder, die Branchenkampagne „Vorsicht Buch!“ generiert mit Umfragezahlen viel Öffentlichkeit, und die Zahlenwelt hat sich als eine wichtige Vitalfunktion des Börsenvereins entpuppt. „Es geht ja eigentlich auch gar nicht, dass ein Wirtschaftsverband die Zahlen seiner Branche nicht kennt – ohne Statistik ist man im Blindflug.“

Der Börsenverein ist für sie der richtige Ort für ihre Arbeit. „In der Instituts-Marktforschung arbeitest du für den Kunden, der zahlt, egal wer es ist. Da fragt man sich vielleicht manchmal schon nach dem Sinn. Das muss ich mich hier nie fragen, ich mache das hier für eine durch und durch gute Sache.“

Und weil Jana Lippmann offensichtlich ein Händchen dafür hat, für diese gute Sache Zahlen nicht nur zu erheben, sondern auch geschickt zu verpacken, ist ihr Bereich längst auch zu einem wichtigen Marketing-Tool für den Börsenverein geworden. „Zahlen spannend machen zu können ist wichtig. Man arbeitet also die essenziellen Punkte heraus und kommuniziert die nach außen – beispielsweise mit unseren Infografik-Plakaten oder mit Aktionen im Rahmen unserer ‚Vorsicht-Buch!‘-Kampagne.“ Das können Wirtschaftsdaten sein, aber auch mal witzige Fakten, um das Thema Bücherlesen in die Medien zu bringen. „Mit der Frage, wie viel Prozent der Deutschen auf dem Klo lesen, kommt man eben einfach in die Zeitung – und bei allen Meldungen, die wir so generiert haben, sind ‚Vorsicht Buch!‘ und der Börsenverein natürlich die Quelle.“ Dass die Erfolge der PR-Kampagne statistisch getrackt werden, ist Ehrensache, und so weiß Jana Lippmann genau, was die Mühe bringt. „Wir haben mit ‚Vorsicht Buch!‘ eine Aufmerksamkeit von über fünf Prozent. Das heißt, mehr als jeder zwanzigste Deutsche kennt die Kampagne – das klingt erst einmal nach nicht viel, ist aber eigentlich fantastisch. Das ist mehr als Opel derzeit hat – mit deutlich höherem Budget.“

Dass die Statistik beim Börsenverein eben alles andere als trockenes Zahlenfressen ist, merkt Jana auch an anderer Stelle: Etwa wenn das Fernsehen anruft und beispielsweise „Wer wird Millionär?“ oder die Redaktion von Denis Scheck Zahlenmaterial aus der Buchbranche erfragt; zum Beispiel wie viele Neuerscheinungen es gibt oder wie viele Lizenzen verkauft werden. Auch Vorträge und Workshops versucht die Marktforscherin – soweit zeitlich möglich – zu halten. „Leider geht das nicht immer persönlich, sondern ich muss gelegentlich auf Webinare ausweichen. Obwohl ich mir dann doch etwas sonderbar vorkomme, wenn ich alleine im Büro Statistikvorträge vor mich hin halte. Aber das hat einfach zeitliche Gründe, da sonst oft schon für die An- und Abreise teilweise ein Tag draufgeht, den habe ich häufig nicht.“ Man sieht, die Herrin der Zahlen hat noch einiges vor beim Börsenverein.

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Brückenbauer und Vernetzer

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

Bücher sind unverzichtbar für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Dass es Bücher in gedruckter und elektronischer Form gibt, dafür sorgt eine innovative und lebendige Branche: International tätige Medienhäuser, Independent-Verlage und unzählige kleine und große Buchhandelsunternehmen engagieren sich für das Buch als Kultur- und Wirtschaftsgut. Vertreten werden sie und ihre Interessen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der sich einsetzt für wirtschaftlich und politisch optimale Rahmenbedingungen für seine Mitglieder – für rund 5.400 Verlage, Buchhandlungen, Antiquariate, Zwischenbuchhandlungen und Verlagsvertreter.

Der Börsenverein hat hohes Ansehen in Gesellschaft und Politik und ist gesuchter Gesprächspartner, denn er versteht sich nicht nur als Wirtschafts-, sondern auch als Kulturverband. So engagieren wir uns für Leseförderung, für die Meinungsfreiheit und für die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft. Mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird jeweils im Oktober eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die durch ihr Werk zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat. Den Deutschen Buchpreis vergibt die Stiftung des Börsenvereins für den besten deutschsprachigen Roman eines Jahres. Zum Kulturprogramm gehört darüber hinaus der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, an dem jährlich rund 600.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Kern unserer Arbeit ist es zudem, unseren Mitgliedern neben Beratungsdienstleistungen und praktischen Services Plattformen zum Austausch, zur Meinungsbildung und zum Netzwerken zur Verfügung zu stellen.

Im Rahmen der Interessenvertretung auf politischer Ebene greifen wir aktuelle politische, wirtschaftliche und rechtliche Diskussionen auf und positionieren dort und in den Medien die Bedürfnisse und Forderungen der Buchbranche unter anderem zu den Themen Buchpreisbindung, Mehrwertsteuer, Urheberrecht oder digitale Gesellschaft. Wir schalten uns dabei frühzeitig in diese Diskussionen ein. Kern dieser Arbeit ist es, Politiker oder Mitarbeiter/innen in Ministerien detailliert und sachlich zu informieren, Überzeugungsarbeit zu leisten und Vertrauen zu bilden. So fungiert unser Berliner Büro als Brücke zwischen der Geschäftsstelle des Bundesverbands in Frankfurt am Main und der Bundesregierung in Berlin. Wenn Politiker mit der „Buchbranche“ reden wollen, reden sie mit dem Börsenverein.

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ich mag es,
strukturen
zu schaffen.
kirsten / geschäftsbereich medien

Kirsten Haas
Marketing Managerin
MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH

Beim Börsenverein ist nicht immer alles so, wie es vielleicht auf den ersten Blick wirkt. Ein Beispiel: Obwohl sie so gar nicht wie die landläufige Vorstellung vom Technik-Nerd aussieht, ist Kirsten Haas in Sachen Internet spürbar mit allen Wassern gewaschen, fädelt im Gespräch immer wieder routiniert technische Fachbegriffe ein und berichtet mit Begeisterung davon, wie sie gerade das Newsletter-System der MVB auf den neusten Stand bringt, mit neuen Templates und responsivem Verhalten.

Dabei ist die strahlende Exmünchenerin eigentlich gelernte Buchbinderin und hat dann in Mainz Buchwissenschaft studiert – auf den ersten Blick nicht unbedingt der klassische Weg zum beziehungsweise ins Internet. Doch nach dem Studium arbeitete sie bei einer Agentur für Kommunikationsdesign, in der sie vier Jahre lang Webdesign-Kunden betreute. Als sie dann auf Jobsuche war, empfahl ihr eine Freundin, sich auf eine freie Stelle im Direktmarketing der MVB zu bewerben. „Da mein Profil eigentlich dafür überhaupt nicht passte, war ich mir nicht sicher, aber sie meinte: ‚Du passt da perfekt hinein!‘“ Mit einem guten Lebenslauf und zwei überzeugenden Gesprächsterminen gelang der Quereinstieg aber problemlos, denn „ich kannte die Branche natürlich schon, es gab ja einen Bezug. Und die Kombination aus Buchwissen und Web-Know-how, die ich mitbrachte, passte für die MVB einfach gut.“

Dieser Mix erklärt wahrscheinlich auch den Weg vom Direktmarketing mit Newslettern und Anschreiben zum Marketing für digitale Produkte. Kirsten betreut zudem das Content-Management-System und kümmert sich auch hier um die Weiterentwicklung, damit die Websites beispielsweise besser auf Mobilgeräten laufen.

Der Zeit voraus zu sein, oder zumindest am Puls der Zeit zu denken, gehört für sie zum Job. „Die Entwicklung ist schnell und sehr, sehr spannend. Neue Formate und Geräte, der Mix aus den verschiedenen Smartphones, die immer wichtiger werden. Planungszeiträume von sechs Jahren wie früher gehen da gar nicht mehr, man muss alles alle zwei Jahre – eigentlich sogar permanent – auf den Prüfstand stellen.“ Kirsten versteht, dass das für eine facettenreiche Branche, wo es auf jeden jungen technikaffinen Buchhändler eben auch einen traditionsreichen Anbieter gibt und geben muss, eine Belastungsprobe sein kann. Die Zeiten, in denen man erklären musste, wofür „www“ steht, sind sicher vorbei, aber im Marketing merkt sie täglich, dass im Alltag der Buchbranche das Fax doch noch ein wichtiges Werkzeug ist. Die spannende Frage für Kirsten Haas ist daher, wie man diese verschiedenen Partner aus der Buchbranche noch motivierter ins Boot holt und dazu bringt, sich auf verbindliche Standards einzuspielen, obwohl gerade die Sortimentsbuchhändler ja nicht wie große Onlineanbieter mit automatisierten Hochregallagern arbeiten, sondern alles selbst machen.

„Wir haben deshalb im Marketing auch einen relativ breiten Fuhrpark. Einerseits hoch progressiv, weil unser Produktmanagement eigentlich alle Angebote gezielt ins 21. Jahrhundert holt und dort entscheidende Impulse setzt, andererseits im Vertrieb dann auch noch mit einer guten Prise Tradition. Genau dieser Mix macht aber auch großen Spaß“ Vor allem, weil die Marketingmanagerin weitgehend freie Hand mit ihren Ideen hat und das volle Vertrauen ihrer Vorgesetzten genießt, autonom und kreativ arbeiten kann. „Als ich hier ankam, hatte ich sofort das Gefühl, man ist hier schnell drin und wird mitgenommen. Man ist kein Einzelkämpfer, sondern kommt in gute Strukturen hinein. Die MVB ist so etwas wie mein Heimathafen geworden.“

Und in diesem Hafen sieht Kirsten Haas den Börsenverein als Mutterschiff für die kulturpolitische Arbeit der Branche, freut sich aber auch, dass es bei der MVB mehr um konkrete Ziele, Erlöse und Zahlen geht und auch um hartes Arbeiten für einen greifbaren wirtschaftlichen Erfolg. „Ich mag das. Du hast ein direktes Feedback, spürst, was läuft und was nicht. Zahlen und Fakten sind nachprüfbar, man hat klare Vorgaben, und ich finde es einfach realer, am Markt zu arbeiten.“ So begeistert Kirsten von der kulturellen Arbeit des Börsenvereins auch ist – der Buchbinderin ist das unmittelbar Handwerkliche, etwas, das man sehen und anpacken kann, spürbar näher. Deshalb weiß sie sehr zu schätzen, dass es innerhalb dieses Kultursegments auch klare Strukturen gibt: Jahresstrukturen durch die Buchmessen oder die Buchtage, aber auch Marktstrukturen, die man aktiv mitformen und -gestalten kann.

Ein solches Strukturangebot ist zum Beispiel die Möglichkeit, als MVB den Buchhandlungen online ein gemeinsames Buchportal anzubieten, sodass gerade für kleine Buchhandlungen ein Miniwebauftritt oder sogar eine gut gepflegte Facebook-Seite reicht, schnell und flexibel. „Das ist das Ziel, da geht es hin. Der klassische Buchhandel, digital unterfüttert. Es wird immer noch gedruckte Bücher geben, immer eine Buchmesse, immer einen Buchhandel. Da glaube ich fest dran. Solche Medienrevolutionen sind Wellenbewegungen. Sicher, die Literatur verändert sich mit der Technik, aber der große Roman, die Belletristik, gute Coffee-Table-Books, tolle Kochbücher – das hat Bestand.“ Genauso sieht sie die Quartierbuchhandlungen auf der sicheren Seite, weil deren Kompetenzen und Ideen und das Kuratieren von Büchern nicht so schnell zu ersetzen sind. „Ich kenne da in Berlin eine Buchhandlung, da läuft die Inhaberin auch mal mitten im Gespräch zur Tür heraus auf die Straße und drückt einer Frau ein zurückgelegtes Buch in die Hand – zack! Das ist wirklich so: Die kennen ihre Kundschaft und versetzen die Leser in die Lage, einen individuellen Geschmack zu haben, wissen genau, wer bei ihnen kauft und was man empfehlen kann. Genau so funktioniert das, das ist die Allzweckwaffe gegen die Anonymität. Selbstbewusstsein und Unternehmertum – das ist das Rezept. Wenn wir als MVB da unterstützen und selbstbewusster machen können, umso besser. Vernetzen, Informationen austauschen, Tools schaffen, Wege und Standards anbieten.“

Die MVB schafft in diesem Sinne den ganz praxistauglichen Anbau zur ideellen Arbeit des Börsenvereins, findet Kirsten: „Wir sind sozusagen der Wirtschaftsteil zum Feuilleton!“

Struktur

Die Profis für das digitale Zeitalter

MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH

Passt das zusammen, digital und analog? Wie findet ein Buch den Weg vom Verlag zum Kunden? Und was wird eigentlich wie gemacht, damit sich jeder über aktuelle Marktentwicklungen informieren kann – vom erfahrenen Branchenprofi bis zum interessierten Leser? Und vor allem: Wie sieht der Buchmarkt der Zukunft aus? Spannende Fragen, auf die wir immer wieder neue, innovative Antworten finden. Mit unseren Lösungen geben wir Orientierung im komplexen Buchmarkt.
Das Wort „Service” tragen wir ganz bewusst im Namen. Denn es macht deutlich, worauf es uns ankommt: Unsere Kunden mit speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Produkten und Dienstleistungen zu unterstützen – heute und in Zukunft.

Unser Angebot ist breit gefächert: Mit dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) betreiben wir das zentrale Rechercheinstrument für den deutschsprachigen Buchhandel mit tagesaktuellen Metadaten. Um Weiterentwicklungen schnell voranzubringen, arbeiten wir auch im Joint Venture an zukunftsweisenden Produkten. Etwa beim kommenden Titelinformationssystem VLB-TIX, das die Kommunikation über neue Bücher zwischen Verlag und Buchhandel revolutionieren wird. Oder bei VLB-Services. Damit helfen wir Verlagen, ihre Metadaten bestmöglich und automatisiert zu pflegen. Nur so können Bücher immer und überall gefunden werden. Zum Beispiel auf unserem Gemeinschaftsportal buchhandel.de, das den lokalen Buchhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Wettbewerb mit den großen Online-Händlern stärkt.
Darüber hinaus bündeln wir die verlegerischen Tätigkeiten des Börsenvereins. Mit Publikationen wie dem wöchentlich erscheinenden Branchenmagazin Börsenblatt, dem jährlichen Überblick „Buch und Buchhandel in Zahlen“ und dem Kundenmagazin Buchjournal informieren wir regelmäßig über Marktkennzahlen und Trends, aber auch über Autoren und ihre Neuerscheinungen. Und nicht nur bei den Auflagen setzen wir damit Maßstäbe.

So vielfältig wie unsere Angebote sind auch unsere Mitarbeiter, jeder ein Experte auf seinem Gebiet. Im engen Austausch mit unseren Kunden aus Buchhandlungen, Verlagen und Dienstleistungsunternehmen definieren wir schon heute die Standards für den Buchmarkt von morgen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass der Weg zum Buch auch in Zukunft gefunden wird – analog und digital.

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ich mag es,
strukturen
zu schaffen.
kirsten / geschäftsbereich medien

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zu schaffen.
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Kirsten Haas
Marketing Managerin
MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH

Beim Börsenverein ist nicht immer alles so, wie es vielleicht auf den ersten Blick wirkt. Ein Beispiel: Obwohl sie so gar nicht wie die landläufige Vorstellung vom Technik-Nerd aussieht, ist Kirsten Haas in Sachen Internet spürbar mit allen Wassern gewaschen, fädelt im Gespräch immer wieder routiniert technische Fachbegriffe ein und berichtet mit Begeisterung davon, wie sie gerade das Newsletter-System der MVB auf den neusten Stand bringt, mit neuen Templates und responsivem Verhalten.

Dabei ist die strahlende Exmünchenerin eigentlich gelernte Buchbinderin und hat dann in Mainz Buchwissenschaft studiert – auf den ersten Blick nicht unbedingt der klassische Weg zum beziehungsweise ins Internet. Doch nach dem Studium arbeitete sie bei einer Agentur für Kommunikationsdesign, in der sie vier Jahre lang Webdesign-Kunden betreute. Als sie dann auf Jobsuche war, empfahl ihr eine Freundin, sich auf eine freie Stelle im Direktmarketing der MVB zu bewerben. „Da mein Profil eigentlich dafür überhaupt nicht passte, war ich mir nicht sicher, aber sie meinte: ‚Du passt da perfekt hinein!‘“ Mit einem guten Lebenslauf und zwei überzeugenden Gesprächsterminen gelang der Quereinstieg aber problemlos, denn „ich kannte die Branche natürlich schon, es gab ja einen Bezug. Und die Kombination aus Buchwissen und Web-Know-how, die ich mitbrachte, passte für die MVB einfach gut.“

Dieser Mix erklärt wahrscheinlich auch den Weg vom Direktmarketing mit Newslettern und Anschreiben zum Marketing für digitale Produkte. Kirsten betreut zudem das Content-Management-System und kümmert sich auch hier um die Weiterentwicklung, damit die Websites beispielsweise besser auf Mobilgeräten laufen.

Der Zeit voraus zu sein, oder zumindest am Puls der Zeit zu denken, gehört für sie zum Job. „Die Entwicklung ist schnell und sehr, sehr spannend. Neue Formate und Geräte, der Mix aus den verschiedenen Smartphones, die immer wichtiger werden. Planungszeiträume von sechs Jahren wie früher gehen da gar nicht mehr, man muss alles alle zwei Jahre – eigentlich sogar permanent – auf den Prüfstand stellen.“ Kirsten versteht, dass das für eine facettenreiche Branche, wo es auf jeden jungen technikaffinen Buchhändler eben auch einen traditionsreichen Anbieter gibt und geben muss, eine Belastungsprobe sein kann. Die Zeiten, in denen man erklären musste, wofür „www“ steht, sind sicher vorbei, aber im Marketing merkt sie täglich, dass im Alltag der Buchbranche das Fax doch noch ein wichtiges Werkzeug ist. Die spannende Frage für Kirsten Haas ist daher, wie man diese verschiedenen Partner aus der Buchbranche noch motivierter ins Boot holt und dazu bringt, sich auf verbindliche Standards einzuspielen, obwohl gerade die Sortimentsbuchhändler ja nicht wie große Onlineanbieter mit automatisierten Hochregallagern arbeiten, sondern alles selbst machen.

„Wir haben deshalb im Marketing auch einen relativ breiten Fuhrpark. Einerseits hoch progressiv, weil unser Produktmanagement eigentlich alle Angebote gezielt ins 21. Jahrhundert holt und dort entscheidende Impulse setzt, andererseits im Vertrieb dann auch noch mit einer guten Prise Tradition. Genau dieser Mix macht aber auch großen Spaß“ Vor allem, weil die Marketingmanagerin weitgehend freie Hand mit ihren Ideen hat und das volle Vertrauen ihrer Vorgesetzten genießt, autonom und kreativ arbeiten kann. „Als ich hier ankam, hatte ich sofort das Gefühl, man ist hier schnell drin und wird mitgenommen. Man ist kein Einzelkämpfer, sondern kommt in gute Strukturen hinein. Die MVB ist so etwas wie mein Heimathafen geworden.“

Und in diesem Hafen sieht Kirsten Haas den Börsenverein als Mutterschiff für die kulturpolitische Arbeit der Branche, freut sich aber auch, dass es bei der MVB mehr um konkrete Ziele, Erlöse und Zahlen geht und auch um hartes Arbeiten für einen greifbaren wirtschaftlichen Erfolg. „Ich mag das. Du hast ein direktes Feedback, spürst, was läuft und was nicht. Zahlen und Fakten sind nachprüfbar, man hat klare Vorgaben, und ich finde es einfach realer, am Markt zu arbeiten.“ So begeistert Kirsten von der kulturellen Arbeit des Börsenvereins auch ist – der Buchbinderin ist das unmittelbar Handwerkliche, etwas, das man sehen und anpacken kann, spürbar näher. Deshalb weiß sie sehr zu schätzen, dass es innerhalb dieses Kultursegments auch klare Strukturen gibt: Jahresstrukturen durch die Buchmessen oder die Buchtage, aber auch Marktstrukturen, die man aktiv mitformen und -gestalten kann.

Ein solches Strukturangebot ist zum Beispiel die Möglichkeit, als MVB den Buchhandlungen online ein gemeinsames Buchportal anzubieten, sodass gerade für kleine Buchhandlungen ein Miniwebauftritt oder sogar eine gut gepflegte Facebook-Seite reicht, schnell und flexibel. „Das ist das Ziel, da geht es hin. Der klassische Buchhandel, digital unterfüttert. Es wird immer noch gedruckte Bücher geben, immer eine Buchmesse, immer einen Buchhandel. Da glaube ich fest dran. Solche Medienrevolutionen sind Wellenbewegungen. Sicher, die Literatur verändert sich mit der Technik, aber der große Roman, die Belletristik, gute Coffee-Table-Books, tolle Kochbücher – das hat Bestand.“ Genauso sieht sie die Quartierbuchhandlungen auf der sicheren Seite, weil deren Kompetenzen und Ideen und das Kuratieren von Büchern nicht so schnell zu ersetzen sind. „Ich kenne da in Berlin eine Buchhandlung, da läuft die Inhaberin auch mal mitten im Gespräch zur Tür heraus auf die Straße und drückt einer Frau ein zurückgelegtes Buch in die Hand – zack! Das ist wirklich so: Die kennen ihre Kundschaft und versetzen die Leser in die Lage, einen individuellen Geschmack zu haben, wissen genau, wer bei ihnen kauft und was man empfehlen kann. Genau so funktioniert das, das ist die Allzweckwaffe gegen die Anonymität. Selbstbewusstsein und Unternehmertum – das ist das Rezept. Wenn wir als MVB da unterstützen und selbstbewusster machen können, umso besser. Vernetzen, Informationen austauschen, Tools schaffen, Wege und Standards anbieten.“

Die MVB schafft in diesem Sinne den ganz praxistauglichen Anbau zur ideellen Arbeit des Börsenvereins, findet Kirsten: „Wir sind sozusagen der Wirtschaftsteil zum Feuilleton!“

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Die Profis für das digitale Zeitalter

MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH

Passt das zusammen, digital und analog? Wie findet ein Buch den Weg vom Verlag zum Kunden? Und was wird eigentlich wie gemacht, damit sich jeder über aktuelle Marktentwicklungen informieren kann – vom erfahrenen Branchenprofi bis zum interessierten Leser? Und vor allem: Wie sieht der Buchmarkt der Zukunft aus? Spannende Fragen, auf die wir immer wieder neue, innovative Antworten finden. Mit unseren Lösungen geben wir Orientierung im komplexen Buchmarkt.
Das Wort „Service” tragen wir ganz bewusst im Namen. Denn es macht deutlich, worauf es uns ankommt: Unsere Kunden mit speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Produkten und Dienstleistungen zu unterstützen – heute und in Zukunft.

Unser Angebot ist breit gefächert: Mit dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) betreiben wir das zentrale Rechercheinstrument für den deutschsprachigen Buchhandel mit tagesaktuellen Metadaten. Um Weiterentwicklungen schnell voranzubringen, arbeiten wir auch im Joint Venture an zukunftsweisenden Produkten. Etwa beim kommenden Titelinformationssystem VLB-TIX, das die Kommunikation über neue Bücher zwischen Verlag und Buchhandel revolutionieren wird. Oder bei VLB-Services. Damit helfen wir Verlagen, ihre Metadaten bestmöglich und automatisiert zu pflegen. Nur so können Bücher immer und überall gefunden werden. Zum Beispiel auf unserem Gemeinschaftsportal buchhandel.de, das den lokalen Buchhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Wettbewerb mit den großen Online-Händlern stärkt.
Darüber hinaus bündeln wir die verlegerischen Tätigkeiten des Börsenvereins. Mit Publikationen wie dem wöchentlich erscheinenden Branchenmagazin Börsenblatt, dem jährlichen Überblick „Buch und Buchhandel in Zahlen“ und dem Kundenmagazin Buchjournal informieren wir regelmäßig über Marktkennzahlen und Trends, aber auch über Autoren und ihre Neuerscheinungen. Und nicht nur bei den Auflagen setzen wir damit Maßstäbe.

So vielfältig wie unsere Angebote sind auch unsere Mitarbeiter, jeder ein Experte auf seinem Gebiet. Im engen Austausch mit unseren Kunden aus Buchhandlungen, Verlagen und Dienstleistungsunternehmen definieren wir schon heute die Standards für den Buchmarkt von morgen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass der Weg zum Buch auch in Zukunft gefunden wird – analog und digital.

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ich mag
kreatives arbeiten.
frank / media industries

Frank Pauli
Abteilungsleiter Sonderformate und Kooperationen
Frankfurter Buchmesse GmbH

Frank Pauli bezeichnet seine eigene Abteilung gern auch als „Soko“, wie die Sonderkommission bei der Kripo – und das passt tatsächlich gut zu dem, was er tut und vor allem, wie er es tut. Denn Frank und sein Team sind bei der Frankfurter Buchmesse für alles verantwortlich, was außerhalb der klassischen Standvermietung stattfindet. Sponsorings, Angebote jenseits oder zusätzlich zu der herkömmlichen Ausstellerpräsenz, nahtlose Integration in das Kongressprogramm, besondere Werbeformate – alles, was neue Zielgruppen erreicht oder Industrien betrifft, die vor einigen Jahren die Buchmesse nicht unbedingt als ihre Heimat gesehen hätten. So wie beispielsweise Audi, die ihren IAA-Stand vor einigen Jahren zu einem Literatur-Open-Space umgestaltet haben, der mit Christopher P. Bakers „Murmur Study“ aufsehenerregend Kunst, Literatur und Hightech verband.

Man merkt Frank Pauli, der zuvor nach seinem Betriebswirtschaftslehrestudium bei der Messe Frankfurt im Marketing gearbeitet hat, an, dass er durch und durch Messe-Macher ist. Als Frank 2012 die Abteilung aufbaute, begann auch ein Umdenken bei Buchmesse und Ausstellern darüber, wie man sich über den reinen Stand hinaus zusätzlich inszenieren kann. Wie für viele andere große internationale Messen, heißt das auch im Haus des Buches, den Marktbewegungen einen Schritt voraus zu sein, Formate zu bieten, die die Menschen vernetzen und aktiv zusammenführen – so etwa mit dem Business Club der Buchmesse. Gleichzeitig versuchen Frank und sein Team, die Themen der enorm inhaltsträchtigen Buchmesse gezielt an Partner heranzubringen, die auf den ersten Blick nicht hineinzupassen scheinen, dann aber erstaunlicherweise doch eine Menge „Links“ zum Lesen und zum Buch aufweisen. „Und das heißt oft, dass wir Formate auch proaktiv entweder mit dem Drittpartner zusammen oder sogar vorweg auch allein entwickeln. Wie jetzt etwa bei der Gourmet Gallery, wo z. B. Miele als Küchensponsor perfekt hineinpasst.« Die Soko setzt sich dabei dann mit Partnern und ausstellenden Verlagen als neutraler Berater zusammen und entwickelt individuelle Kampagnen: Was willst du auf der Buchmesse eigentlich erreichen? Und aus dieser Fragestellung und dem Know-how des Buchmesse-Teams entstehen dann Ideen wie etwa die Duden-Wortinsel-Sitzwürfel auf der Agora sowie die gesamte Kommunikation drumherum. „Man kommt da gemeinsam auf unheimlich viel. Diese Messe atmet Ideen, und das ist spannend, weil sie so unendlich viel hergibt an Inszenierungs- und Kommunikationsmöglichkeiten.“

Frank Paulis persönliche Motivation bei der Arbeit ist geradeheraus und businessorientiert. „Mein Kick ist gerade, wenn ich größere Abschlüsse mache und denke: Wow, für dieses Sponsoringvolumen hätten wir schon einige Quadratmeter vermieten müssen.“ Ein erfreuliches Beispiel ist, dass sich Samsung 2014 mit zwei großen Ständen und einem umfangreichen Sponsoring an der Buchmesse beteiligte. „Das lohnt sich für Samsung. Wir sind für Samsung Türöffner zur publizierenden Industrie. Wir stellen Kontakte zu Key Playern her und setzen Samsung sehr sichtbar in Szene. Für Samsung ist der Content-Markt gerade richtig spannend und sie können hier ganz sicher ihr Profil schärfen.“ Frank Pauli empfindet es so, als würde er in einer Mischung aus Werbeagentur, Beratungsunternehmen und Kulturmarketing arbeiten – mit einer der international stärksten Marken im Hintergrund.

Das Image der Buchmesse sieht er dabei als „absoluten Door-Opener“, und das global. Von den über 500 Unternehmen, die er in den letzten drei Jahren persönlich gesprochen hat, hat ihn nur eine Handvoll gefragt, was sie denn nun auf der Buchmesse sollten. „Sicher, man muss die Partner zunächst mit ein paar ‘Bildern’ abholen, aber dann öffnet die Idee Buchmesse gleich Hundert Welten in den Köpfen. Der Einstieg ist meist leicht, weil es eins der besten Messeprodukte schlechthin ist – eine extrem starke und positiv besetzte Marke, die ʻKönigin aller Messenʼ. Selbst die CeBIT oder die IAA haben nicht ganz diese mediale und vor allem emotionale Wirkung. Wir versuchen, die Buchmesse nicht nur im Feuilleton, sondern auch in den wirtschaftspolitischen Teilen der Zeitungen zu etablieren – es ist eben vor allen Dingen auch eine Wirtschaftsmesse.“

Frank Pauli stellt lachend fest, dass man natürlich merkt, dass er nicht so ganz aus der klassischen Literaturecke zur Buchmesse kommt. „Absolut. Aber ich kann hier komplett frei und losgelöst meine Arbeit machen und bin auf meine Art auch ein Individualist hier, ohne formelle Vorgaben oder Schablonen. Wir entwickeln in einem kleinen Team unsere Ideen – und passen manchmal auch nicht hundertprozentig in die gewohnten Abläufe dieses Unternehmens. Wir kommen halt oft mit unseren Projekten ‘von der Seite’, hoffen aber auch, diese perfekt funktionierende ‘Maschinerie Buchmesse’ vielleicht auch mit frischen Ideen und Formaten zu beleben.“
Mit dieser Herangehensweise an das Ausstellungsgeschäft definiert sich die Buchmesse – vielleicht fast unbewusst oder einfach aus der täglichen Arbeit heraus – als eine Art Motor und Labor der Branche. „Da entsteht so viel Energie, und diesen Schwung mitzugestalten ist einfach extrem spannend. An meinem Job mag ich deshalb besonders, dass es hier keinen sich wiederholenden Alltag gibt. Hier ist stets alles in Bewegung – das macht den Job nicht gerade stressfrei, aber jeder Tag ist komplett neu und absolut selbst definiert. Ich kann und muss mir morgens überlegen, was ich heute hier tue. Das ist ein bisschen wie Freelancing mit Festanstellung. Man fragt sich ja manchmal, wie alt man in einem Job werden will – und gefühlt könnte ich hier wirklich 100 Jahre alt werden.“

Struktur

Die Messe der Ideen

Frankfurter Buchmesse GmbH

Einmal im Jahr lockt die weltweit größte Buch- und Medienmesse. Dann heißt es wieder: Frankfurt ruft! Auf der Frankfurter Buchmesse treffen sich Experten aus dem weltweiten Publishing mit Partnern aus der Technologiebranche, von hier aus nehmen neue Kooperationen und Geschäftsmodelle ihren Lauf. Hier ist der größte und wichtigste internationale Handelsplatz für Rechte und Lizenzen. Einen Themenschwerpunkt bildet dabei das jährlich wechselnde Gastland, das dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur vorstellt. Die Frankfurter Buchmesse GmbH ist die Organisation hinter der Frankfurter Buchmesse.

Globales Denken hat immer einen Anfangspunkt. Stets von Neuem und immer wieder: Dieser Idee folgend, organisieren wir neben der Frankfurter Buchmesse ganzjährig Gemeinschaftsstände auf den wichtigsten internationalen Messen, zum Beispiel in Bologna, Kairo, London oder Guadalajara. Im Sinne unseres kulturpolitischen Auftrags fördern wir darüber hinaus den Kulturaustausch und die freie Verbreitung des Wortes: Mit unseren Auslandsbüros haben wir kompetente Informations- und Servicezentren aufgebaut, beispielsweise in New York, Peking, Neu-Delhi und Moskau. Internationales Konferenzgeschäft rundet unser Unternehmensprofil ab. Das alles ist die Frankfurter Buchmesse GmbH. Und noch viel mehr. Und wie schaffen wir das? Indem wir uns neuen, vernetzten und wachen Ideen zuwenden – sei es durch eigene Veranstaltungsformate mit weltweiter Ausstrahlung oder über Social Media oder den Blog der Frankfurter Buchmesse.

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ich mag
kreatives arbeiten.
frank / media industries

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Frank Pauli
Abteilungsleiter Sonderformate und Kooperationen
Frankfurter Buchmesse GmbH

Frank Pauli bezeichnet seine eigene Abteilung gern auch als „Soko“, wie die Sonderkommission bei der Kripo – und das passt tatsächlich gut zu dem, was er tut und vor allem, wie er es tut. Denn Frank und sein Team sind bei der Frankfurter Buchmesse für alles verantwortlich, was außerhalb der klassischen Standvermietung stattfindet. Sponsorings, Angebote jenseits oder zusätzlich zu der herkömmlichen Ausstellerpräsenz, nahtlose Integration in das Kongressprogramm, besondere Werbeformate – alles, was neue Zielgruppen erreicht oder Industrien betrifft, die vor einigen Jahren die Buchmesse nicht unbedingt als ihre Heimat gesehen hätten. So wie beispielsweise Audi, die ihren IAA-Stand vor einigen Jahren zu einem Literatur-Open-Space umgestaltet haben, der mit Christopher P. Bakers „Murmur Study“ aufsehenerregend Kunst, Literatur und Hightech verband.

Man merkt Frank Pauli, der zuvor nach seinem Betriebswirtschaftslehrestudium bei der Messe Frankfurt im Marketing gearbeitet hat, an, dass er durch und durch Messe-Macher ist. Als Frank 2012 die Abteilung aufbaute, begann auch ein Umdenken bei Buchmesse und Ausstellern darüber, wie man sich über den reinen Stand hinaus zusätzlich inszenieren kann. Wie für viele andere große internationale Messen, heißt das auch im Haus des Buches, den Marktbewegungen einen Schritt voraus zu sein, Formate zu bieten, die die Menschen vernetzen und aktiv zusammenführen – so etwa mit dem Business Club der Buchmesse. Gleichzeitig versuchen Frank und sein Team, die Themen der enorm inhaltsträchtigen Buchmesse gezielt an Partner heranzubringen, die auf den ersten Blick nicht hineinzupassen scheinen, dann aber erstaunlicherweise doch eine Menge „Links“ zum Lesen und zum Buch aufweisen. „Und das heißt oft, dass wir Formate auch proaktiv entweder mit dem Drittpartner zusammen oder sogar vorweg auch allein entwickeln. Wie jetzt etwa bei der Gourmet Gallery, wo z. B. Miele als Küchensponsor perfekt hineinpasst.« Die Soko setzt sich dabei dann mit Partnern und ausstellenden Verlagen als neutraler Berater zusammen und entwickelt individuelle Kampagnen: Was willst du auf der Buchmesse eigentlich erreichen? Und aus dieser Fragestellung und dem Know-how des Buchmesse-Teams entstehen dann Ideen wie etwa die Duden-Wortinsel-Sitzwürfel auf der Agora sowie die gesamte Kommunikation drumherum. „Man kommt da gemeinsam auf unheimlich viel. Diese Messe atmet Ideen, und das ist spannend, weil sie so unendlich viel hergibt an Inszenierungs- und Kommunikationsmöglichkeiten.“

Frank Paulis persönliche Motivation bei der Arbeit ist geradeheraus und businessorientiert. „Mein Kick ist gerade, wenn ich größere Abschlüsse mache und denke: Wow, für dieses Sponsoringvolumen hätten wir schon einige Quadratmeter vermieten müssen.“ Ein erfreuliches Beispiel ist, dass sich Samsung 2014 mit zwei großen Ständen und einem umfangreichen Sponsoring an der Buchmesse beteiligte. „Das lohnt sich für Samsung. Wir sind für Samsung Türöffner zur publizierenden Industrie. Wir stellen Kontakte zu Key Playern her und setzen Samsung sehr sichtbar in Szene. Für Samsung ist der Content-Markt gerade richtig spannend und sie können hier ganz sicher ihr Profil schärfen.“ Frank Pauli empfindet es so, als würde er in einer Mischung aus Werbeagentur, Beratungsunternehmen und Kulturmarketing arbeiten – mit einer der international stärksten Marken im Hintergrund.

Das Image der Buchmesse sieht er dabei als „absoluten Door-Opener“, und das global. Von den über 500 Unternehmen, die er in den letzten drei Jahren persönlich gesprochen hat, hat ihn nur eine Handvoll gefragt, was sie denn nun auf der Buchmesse sollten. „Sicher, man muss die Partner zunächst mit ein paar ‘Bildern’ abholen, aber dann öffnet die Idee Buchmesse gleich Hundert Welten in den Köpfen. Der Einstieg ist meist leicht, weil es eins der besten Messeprodukte schlechthin ist – eine extrem starke und positiv besetzte Marke, die ʻKönigin aller Messenʼ. Selbst die CeBIT oder die IAA haben nicht ganz diese mediale und vor allem emotionale Wirkung. Wir versuchen, die Buchmesse nicht nur im Feuilleton, sondern auch in den wirtschaftspolitischen Teilen der Zeitungen zu etablieren – es ist eben vor allen Dingen auch eine Wirtschaftsmesse.“

Frank Pauli stellt lachend fest, dass man natürlich merkt, dass er nicht so ganz aus der klassischen Literaturecke zur Buchmesse kommt. „Absolut. Aber ich kann hier komplett frei und losgelöst meine Arbeit machen und bin auf meine Art auch ein Individualist hier, ohne formelle Vorgaben oder Schablonen. Wir entwickeln in einem kleinen Team unsere Ideen – und passen manchmal auch nicht hundertprozentig in die gewohnten Abläufe dieses Unternehmens. Wir kommen halt oft mit unseren Projekten ‘von der Seite’, hoffen aber auch, diese perfekt funktionierende ‘Maschinerie Buchmesse’ vielleicht auch mit frischen Ideen und Formaten zu beleben.“
Mit dieser Herangehensweise an das Ausstellungsgeschäft definiert sich die Buchmesse – vielleicht fast unbewusst oder einfach aus der täglichen Arbeit heraus – als eine Art Motor und Labor der Branche. „Da entsteht so viel Energie, und diesen Schwung mitzugestalten ist einfach extrem spannend. An meinem Job mag ich deshalb besonders, dass es hier keinen sich wiederholenden Alltag gibt. Hier ist stets alles in Bewegung – das macht den Job nicht gerade stressfrei, aber jeder Tag ist komplett neu und absolut selbst definiert. Ich kann und muss mir morgens überlegen, was ich heute hier tue. Das ist ein bisschen wie Freelancing mit Festanstellung. Man fragt sich ja manchmal, wie alt man in einem Job werden will – und gefühlt könnte ich hier wirklich 100 Jahre alt werden.“

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Die Messe der Ideen

Frankfurter Buchmesse GmbH

Einmal im Jahr lockt die weltweit größte Buch- und Medienmesse. Dann heißt es wieder: Frankfurt ruft! Auf der Frankfurter Buchmesse treffen sich Experten aus dem weltweiten Publishing mit Partnern aus der Technologiebranche, von hier aus nehmen neue Kooperationen und Geschäftsmodelle ihren Lauf. Hier ist der größte und wichtigste internationale Handelsplatz für Rechte und Lizenzen. Einen Themenschwerpunkt bildet dabei das jährlich wechselnde Gastland, das dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur vorstellt. Die Frankfurter Buchmesse GmbH ist die Organisation hinter der Frankfurter Buchmesse.

Globales Denken hat immer einen Anfangspunkt. Stets von Neuem und immer wieder: Dieser Idee folgend, organisieren wir neben der Frankfurter Buchmesse ganzjährig Gemeinschaftsstände auf den wichtigsten internationalen Messen, zum Beispiel in Bologna, Kairo, London oder Guadalajara. Im Sinne unseres kulturpolitischen Auftrags fördern wir darüber hinaus den Kulturaustausch und die freie Verbreitung des Wortes: Mit unseren Auslandsbüros haben wir kompetente Informations- und Servicezentren aufgebaut, beispielsweise in New York, Peking, Neu-Delhi und Moskau. Internationales Konferenzgeschäft rundet unser Unternehmensprofil ab. Das alles ist die Frankfurter Buchmesse GmbH. Und noch viel mehr. Und wie schaffen wir das? Indem wir uns neuen, vernetzten und wachen Ideen zuwenden – sei es durch eigene Veranstaltungsformate mit weltweiter Ausstrahlung oder über Social Media oder den Blog der Frankfurter Buchmesse.

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ich mag es,
mittendrin zu sein.
judith / weiterbildung

Judith Hoffmann
Leitung Weiterbildung und Projekte
mediacampus frankfurt

Judith Hoffmann liebt es, wenn kein Tag wie der andere ist. Wahrscheinlich gehört dieser Spaß am Wandel einfach dazu, wenn man nach der Redaktionsarbeit im Verlag als Quereinsteiger die Leitung des Seminarangebots und das Marketing der zentralen Bildungseinrichtung der deutschen Buchbranche übernimmt. „Im Verlag hast du natürlich Abwechslung durch verschiedene Projekte“, erklärt sie, „aber hier ist wirklich kein Tag wie der andere.“ Beispielsweise als sie direkt zu Beginn ihrer Karriere am mediacampus bei der Planung einer Veranstaltungsreihe überraschend selbst drei Podiumsdiskussionen moderieren sollte – ohne große Erfahrung auf der Bühne, mit wenig Vorbereitungszeit und vor allem mit jeder Menge Lampenfieber. „Mir war körperlich schlecht vor Nervosität, ich war ja eher gewohnt, hinter den Kulissen zu arbeiten“, sagt Judith, die am Ende erfolgreich mit vier Gästen vor vollem Haus überzeugte. Heute kann sie sich über Komplimente für ihre Mikrofonstimme, viele neue Moderationsaufgaben bei unterschiedlichen Veranstaltungen und über Einsätze als Dozentin freuen.

Sich so auszuprobieren zu dürfen, empfindet Judith als Luxus: „In so etwas wirft dich Monika Kolb als Geschäftsführerin eben einfach hinein – sie traut dir mehr zu als du dir vielleicht selbst, hält dir dabei aber auch absolut den Rücken frei.“ Und diese Lust am Experiment prägt auch die Arbeit im Weiterbildungsbereich des mediacampus. Ob App-Entwicklung, E-Book-Marketing oder Social Media, Internet für die Buchhandlung vor Ort oder für spezifische Wünsche maßgeschneiderte Inhouse-Seminare – der mediacampus probiert immer wieder Formate und Themen aus. Ausschlaggebend sind Entwicklungen in der Buchbranche und anderen Medienbereichen, die gerade aktuell sind und auf die Zukunft weisen. „Das sind häufig Themen, die in der Branche diskutiert werden, die wir aufgreifen, oder solche, die wir forcieren wollen. Manche brauchen vielleicht ein oder zwei Anläufe, während andere gleich von Anfang an einen großen Zulauf haben, weil das Timing einfach passt. Und es ist immer wieder toll, wenn du ein Angebot erarbeitest und merkst, dass es super ankommt – und dann kommen die Anfragen aus den Buchhandlungen oder Verlagen und das positive Feedback der Teilnehmer.“

Die Rolle als Labor der Buchbranche, die Vernetzung durch Workshops und Schulungen mit Kollegen aus dem gesamten Markt, die internationalen Kontakte – für Judith gibt es viele Gründe, sich als Teil der Börsenvereinsgruppe zu sehen. „Man ist einfach richtig mittendrin. Es macht wahnsinnig Spaß, ein Teil der deutschen Buchbranche zu sein – da ist man dann auch stolz darauf, wenn internationale Kontakte den deutschen Markt so bewundern.“

Entsprechend entspannt sieht Judith die Zukunft des Buchmarkts: „Entgegen aller Unkenrufe haben wir doch eine spannende Zukunft vor uns, weil vieles im Umbruch ist und wir dadurch die schöne Situation haben, auch ganz Neues ausprobieren zu können. Wenn man jeden Tag sieht, wie viele neue Ideen, Strategien und Konzepte überall entstehen, kann man eigentlich gar nicht anders, als eine positive Perspektive zu haben.“

Struktur

Die Zukunftsmacher

mediacampus frankfurt
die schulen des deutschen buchhandels GmbH

Wir sind auf einem der anspruchsvollsten Zukunftsgebiete der Gesellschaft tätig: Der Entwicklung von Wissen und Können. Unsere Kunden sind Menschen in Unternehmen und Organisationen, die durch Qualifizierung immer wieder neue Herausforderungen am Markt bewältigen – sei es durch Aus- und Weiterbildung oder unternehmensrelevante Praxisprojekte und Fragen der Organisationsentwicklung.

Frische Ideen sind die wichtigste Ressource unserer Branche. Wenn langjährige Erfahrung und fundiertes Branchen-Wissen dazukommen, ist das eine gelungene Kombination: Am mediacampus frankfurt übersetzen wir Innovationen und Know-how in Praxisnähe, Handlungskompetenz und Branchenvernetzung. Unser Programm reicht von Berufsschullehrgängen für Auszubildende der Berufe „Buchhändler/in“ und „Medienkauffrau/-mann Digital und Print“ über Seminare und Kurse für Quereinsteiger und Branchenprofis bis hin zu Fortbildungsangeboten wie dem Buchhandelsfachwirt und einem staatlich anerkannten Bachelor of Arts (B.A.). Daneben entwickeln wir maßgeschneiderte Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen für Unternehmen der Buchbranche in Form von Inhouse-Seminaren und Coachings. Als innovativer, stark in der Branche vernetzter Partner entdecken wir Entwicklungspotentiale und schaffen Raum zur persönlichen Weiterbildung – auch bei unseren eigenen Mitarbeitern/innen.

Ob Strategie-Tagung oder Kunden-Seminare, Meetings in kleinem Kreis oder bis zu einer Größe von 150 Teilnehmern – wir bieten mit „Rent a Campus“ unabhängig vom ganzjährigen Seminarprogramm alles, was eine Veranstaltung braucht. Das Campus-Gelände verfügt über eine moderne Infrastruktur, top ausgestattete Seminarräume, Übernachtungsmöglichkeiten und ein professionelles Catering – auch darin unterstützen wir unsere Partner. Der ideale Ort zum Arbeiten in angenehmer Atmosphäre, weniger als 20 Minuten von der Frankfurter Innenstadt entfernt.

ich mag es,
mittendrin zu sein.
judith / weiterbildung

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Judith Hoffmann
Leitung Weiterbildung und Projekte
mediacampus frankfurt

Judith Hoffmann liebt es, wenn kein Tag wie der andere ist. Wahrscheinlich gehört dieser Spaß am Wandel einfach dazu, wenn man nach der Redaktionsarbeit im Verlag als Quereinsteiger die Leitung des Seminarangebots und das Marketing der zentralen Bildungseinrichtung der deutschen Buchbranche übernimmt. „Im Verlag hast du natürlich Abwechslung durch verschiedene Projekte“, erklärt sie, „aber hier ist wirklich kein Tag wie der andere.“ Beispielsweise als sie direkt zu Beginn ihrer Karriere am mediacampus bei der Planung einer Veranstaltungsreihe überraschend selbst drei Podiumsdiskussionen moderieren sollte – ohne große Erfahrung auf der Bühne, mit wenig Vorbereitungszeit und vor allem mit jeder Menge Lampenfieber. „Mir war körperlich schlecht vor Nervosität, ich war ja eher gewohnt, hinter den Kulissen zu arbeiten“, sagt Judith, die am Ende erfolgreich mit vier Gästen vor vollem Haus überzeugte. Heute kann sie sich über Komplimente für ihre Mikrofonstimme, viele neue Moderationsaufgaben bei unterschiedlichen Veranstaltungen und über Einsätze als Dozentin freuen.

Sich so auszuprobieren zu dürfen, empfindet Judith als Luxus: „In so etwas wirft dich Monika Kolb als Geschäftsführerin eben einfach hinein – sie traut dir mehr zu als du dir vielleicht selbst, hält dir dabei aber auch absolut den Rücken frei.“ Und diese Lust am Experiment prägt auch die Arbeit im Weiterbildungsbereich des mediacampus. Ob App-Entwicklung, E-Book-Marketing oder Social Media, Internet für die Buchhandlung vor Ort oder für spezifische Wünsche maßgeschneiderte Inhouse-Seminare – der mediacampus probiert immer wieder Formate und Themen aus. Ausschlaggebend sind Entwicklungen in der Buchbranche und anderen Medienbereichen, die gerade aktuell sind und auf die Zukunft weisen. „Das sind häufig Themen, die in der Branche diskutiert werden, die wir aufgreifen, oder solche, die wir forcieren wollen. Manche brauchen vielleicht ein oder zwei Anläufe, während andere gleich von Anfang an einen großen Zulauf haben, weil das Timing einfach passt. Und es ist immer wieder toll, wenn du ein Angebot erarbeitest und merkst, dass es super ankommt – und dann kommen die Anfragen aus den Buchhandlungen oder Verlagen und das positive Feedback der Teilnehmer.“

Die Rolle als Labor der Buchbranche, die Vernetzung durch Workshops und Schulungen mit Kollegen aus dem gesamten Markt, die internationalen Kontakte – für Judith gibt es viele Gründe, sich als Teil der Börsenvereinsgruppe zu sehen. „Man ist einfach richtig mittendrin. Es macht wahnsinnig Spaß, ein Teil der deutschen Buchbranche zu sein – da ist man dann auch stolz darauf, wenn internationale Kontakte den deutschen Markt so bewundern.“

Entsprechend entspannt sieht Judith die Zukunft des Buchmarkts: „Entgegen aller Unkenrufe haben wir doch eine spannende Zukunft vor uns, weil vieles im Umbruch ist und wir dadurch die schöne Situation haben, auch ganz Neues ausprobieren zu können. Wenn man jeden Tag sieht, wie viele neue Ideen, Strategien und Konzepte überall entstehen, kann man eigentlich gar nicht anders, als eine positive Perspektive zu haben.“

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Die Zukunftsmacher

mediacampus frankfurt
die schulen des deutschen buchhandels GmbH

Wir sind auf einem der anspruchsvollsten Zukunftsgebiete der Gesellschaft tätig: Der Entwicklung von Wissen und Können. Unsere Kunden sind Menschen in Unternehmen und Organisationen, die durch Qualifizierung immer wieder neue Herausforderungen am Markt bewältigen – sei es durch Aus- und Weiterbildung oder unternehmensrelevante Praxisprojekte und Fragen der Organisationsentwicklung.

Frische Ideen sind die wichtigste Ressource unserer Branche. Wenn langjährige Erfahrung und fundiertes Branchen-Wissen dazukommen, ist das eine gelungene Kombination: Am mediacampus frankfurt übersetzen wir Innovationen und Know-how in Praxisnähe, Handlungskompetenz und Branchenvernetzung. Unser Programm reicht von Berufsschullehrgängen für Auszubildende der Berufe „Buchhändler/in“ und „Medienkauffrau/-mann Digital und Print“ über Seminare und Kurse für Quereinsteiger und Branchenprofis bis hin zu Fortbildungsangeboten wie dem Buchhandelsfachwirt und einem staatlich anerkannten Bachelor of Arts (B.A.). Daneben entwickeln wir maßgeschneiderte Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen für Unternehmen der Buchbranche in Form von Inhouse-Seminaren und Coachings. Als innovativer, stark in der Branche vernetzter Partner entdecken wir Entwicklungspotentiale und schaffen Raum zur persönlichen Weiterbildung – auch bei unseren eigenen Mitarbeitern/innen.

Ob Strategie-Tagung oder Kunden-Seminare, Meetings in kleinem Kreis oder bis zu einer Größe von 150 Teilnehmern – wir bieten mit „Rent a Campus“ unabhängig vom ganzjährigen Seminarprogramm alles, was eine Veranstaltung braucht. Das Campus-Gelände verfügt über eine moderne Infrastruktur, top ausgestattete Seminarräume, Übernachtungsmöglichkeiten und ein professionelles Catering – auch darin unterstützen wir unsere Partner. Der ideale Ort zum Arbeiten in angenehmer Atmosphäre, weniger als 20 Minuten von der Frankfurter Innenstadt entfernt.

ich mag,
dass mir nie
langweilig wird.
nicole / rechnungswesen

Nicole Kekule
Rechnungswesen Kreditorenbuchhaltung
Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH

Man sollte denken, dass jemand, der mit trockenen Zahlen zu tun hat, nicht spontan ausgerechnet den Abwechslungsreichtum als die beste Seite am Job lobt. Aber ein Blick auf die breit grinsende Frau, die sich bei der MVB um die Eingangsrechnungen kümmert, macht klar, dass bei der Börsenvereinsgruppe eben auch dieses Klischee nicht stimmt, denn jemand, der den ganzen Tag über Tabellen brütet sieht sicher anders aus. „Die Leute denken immer, dass sei viel trockener, als es eigentlich ist. Man vernetzt sich durch die Arbeit mit den Rechnungen sehr, muss Dinge klären und aktiv werden, im Haus Kontakt aufnehmen, nachfragen, recherchieren, herausfinden wer was gemacht hat. Das wird nie langweilig.“ Verständlich bei jährlich rund 6000 Eingangsrechnungen die in ihre Abteilung kommen. Autoren, Photographen und viele andere Partner der MVB – „im Rechnungswesen spielt alles mit ein, das Ganze.“ Nicole beschreibt die Börsenvereinsgruppe als große Maschine, in der alles wie Zahnräder ineinandergreift, die heißläuft, wenn sie nicht gut geölt ist. „Ich denke schon, dass hier jeder auch gern alles gibt, man ist Teil vom Ganzen“.

Und auf dieses große Ganze ist die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau spürbar stolz. „Ich sage immer gern, dass ich hier arbeite. Das hier hat einfach internationales Format, in Frankfurt kennt uns natürlich auch jeder, da sagt eigentlich jeder ‚Was, arbeitest du da?‘ Wir sind einfach eine Größe hier in der Stadt. Und ich selbst denke ja auch oft, wow, das ist schon Wahnsinn, was wir alles machen.“ Vor allem führt die Verschiedenheit der Berufsfelder fast automatisch zu Toleranz, weil in der Börsenvereinsgruppe so viele verschiedene Menschen arbeiten, vielleicht liegt es auch an dem Produkt Buch. „Toleranz ist ein Grundthema der Börsenvereinsgruppe, Offenheit, das leben und verkörpern wir hier auch entsprechend. Hier ist Querbeet – hier kann jeder so sein wie er ist und wird angenommen.“

Und als Mutter mit zwei Kindern merkt sie das auch im Alltag. Die Tatsache, dass die Straßenbahn direkt vor der Tür hält, flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit nach der Schwangerschaft Teilzeit zu arbeiten, das Gefühl, im Team geborgen zu sein: „Einfach das Gesamtpaket, die Tatsache, dass dein Unternehmen dich sehr unterstützt und dir entgegenkommt. Das macht nicht jeder Arbeitgeber und hat dafür oft auch nicht jeder die nötige Größe. Lebensplanerisch ist das sehr angenehm. Ich wollte deshalb auch mit Kindern unbedingt hierbleiben, das Herz hängt einfach dran.“

Dabei ist Nicole eher zufällig zum Börsenverein gekommen, hat sich auf eine Zeitungsanzeige gemeldet, weniger wegen der Buchbranche (obwohl sie privat gerne liest), sondern eher, weil ihr der Schwerpunkt Buchhaltung gefiel. „Aber das ist hier schon deutlich spannender als vorher mit Tonern, Kartuschen und Büromaterial.“

Struktur

Mit uns kann man rechnen

Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH

In der BBG – Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH – bündeln wir als Finanzholding die Wirtschaftsaktivitäten des Börsenvereins. Wir sind Gesellschafter der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und der Frankfurter Buchmesse GmbH.

Wir erbringen zudem das Controlling und das Rechnungswesen für die gesamte Börsenvereinsgruppe. Getreu dem Motto „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ schaffen wir auf diese Weise Synergien im Konzerncontrolling und Rechnungswesen, indem wir einheitliche Standards für alle Unternehmen der Börsenvereinsgruppe in diesen Bereichen etablieren. So gewährleisten wir, dass die Unternehmenstöchter des Börsenvereins wirtschaftlich Kurs halten und gleichzeitig Dienstleistungen entwickeln, die den Mitgliedern des Börsenvereins entgegenkommen. Die Nutzung gemeinsamer Prozesse schont Ressourcen und verbindet die Unternehmen der Börsenvereinsgruppe auch auf diese Weise.

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nicole / rechnungswesen

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Nicole Kekule
Rechnungswesen Kreditorenbuchhaltung
Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH

Man sollte denken, dass jemand, der mit trockenen Zahlen zu tun hat, nicht spontan ausgerechnet den Abwechslungsreichtum als die beste Seite am Job lobt. Aber ein Blick auf die breit grinsende Frau, die sich bei der MVB um die Eingangsrechnungen kümmert, macht klar, dass bei der Börsenvereinsgruppe eben auch dieses Klischee nicht stimmt, denn jemand, der den ganzen Tag über Tabellen brütet sieht sicher anders aus. „Die Leute denken immer, dass sei viel trockener, als es eigentlich ist. Man vernetzt sich durch die Arbeit mit den Rechnungen sehr, muss Dinge klären und aktiv werden, im Haus Kontakt aufnehmen, nachfragen, recherchieren, herausfinden wer was gemacht hat. Das wird nie langweilig.“ Verständlich bei jährlich rund 6000 Eingangsrechnungen die in ihre Abteilung kommen. Autoren, Photographen und viele andere Partner der MVB – „im Rechnungswesen spielt alles mit ein, das Ganze.“ Nicole beschreibt die Börsenvereinsgruppe als große Maschine, in der alles wie Zahnräder ineinandergreift, die heißläuft, wenn sie nicht gut geölt ist. „Ich denke schon, dass hier jeder auch gern alles gibt, man ist Teil vom Ganzen“.

Und auf dieses große Ganze ist die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau spürbar stolz. „Ich sage immer gern, dass ich hier arbeite. Das hier hat einfach internationales Format, in Frankfurt kennt uns natürlich auch jeder, da sagt eigentlich jeder ‚Was, arbeitest du da?‘ Wir sind einfach eine Größe hier in der Stadt. Und ich selbst denke ja auch oft, wow, das ist schon Wahnsinn, was wir alles machen.“ Vor allem führt die Verschiedenheit der Berufsfelder fast automatisch zu Toleranz, weil in der Börsenvereinsgruppe so viele verschiedene Menschen arbeiten, vielleicht liegt es auch an dem Produkt Buch. „Toleranz ist ein Grundthema der Börsenvereinsgruppe, Offenheit, das leben und verkörpern wir hier auch entsprechend. Hier ist Querbeet – hier kann jeder so sein wie er ist und wird angenommen.“

Und als Mutter mit zwei Kindern merkt sie das auch im Alltag. Die Tatsache, dass die Straßenbahn direkt vor der Tür hält, flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit nach der Schwangerschaft Teilzeit zu arbeiten, das Gefühl, im Team geborgen zu sein: „Einfach das Gesamtpaket, die Tatsache, dass dein Unternehmen dich sehr unterstützt und dir entgegenkommt. Das macht nicht jeder Arbeitgeber und hat dafür oft auch nicht jeder die nötige Größe. Lebensplanerisch ist das sehr angenehm. Ich wollte deshalb auch mit Kindern unbedingt hierbleiben, das Herz hängt einfach dran.“

Dabei ist Nicole eher zufällig zum Börsenverein gekommen, hat sich auf eine Zeitungsanzeige gemeldet, weniger wegen der Buchbranche (obwohl sie privat gerne liest), sondern eher, weil ihr der Schwerpunkt Buchhaltung gefiel. „Aber das ist hier schon deutlich spannender als vorher mit Tonern, Kartuschen und Büromaterial.“

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Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH

In der BBG – Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH – bündeln wir als Finanzholding die Wirtschaftsaktivitäten des Börsenvereins. Wir sind Gesellschafter der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und der Frankfurter Buchmesse GmbH.

Wir erbringen zudem das Controlling und das Rechnungswesen für die gesamte Börsenvereinsgruppe. Getreu dem Motto „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ schaffen wir auf diese Weise Synergien im Konzerncontrolling und Rechnungswesen, indem wir einheitliche Standards für alle Unternehmen der Börsenvereinsgruppe in diesen Bereichen etablieren. So gewährleisten wir, dass die Unternehmenstöchter des Börsenvereins wirtschaftlich Kurs halten und gleichzeitig Dienstleistungen entwickeln, die den Mitgliedern des Börsenvereins entgegenkommen. Die Nutzung gemeinsamer Prozesse schont Ressourcen und verbindet die Unternehmen der Börsenvereinsgruppe auch auf diese Weise.

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So finden Sie uns

Haus des Buches
Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main

Mit dem Auto:

A5 bis Nordwestkreuz Frankfurt
Von A5 die Abfahrt 18-Nordwestkreuz Frankfurt auf A66 in Richtung F-Miquelallee/
F-Stadtmitte/F-Rödelheim/Eschborn nehmen, Schildern nach Frankfurt-Miquelallee/Frankfurt-Stadtmitte/A66 folgen, weiter auf Miquelallee/
Adickesallee/Nibelungenallee fahren, rechts auf Friedberger Landstraße/Konrad-Adenauer-Straße abbiegen, rechts in die Battonnstraße abbiegen, links abbiegen auf Domstraße; die 1. rechts ist die Braubachstraße.

A3 bis Frankfurter Kreuz
Ausfahrt B44 Richtung Frankfurt Süd/F-Stadtmitte/Neu-Isenburg nehmen, im Kreisverkehr erste Ausfahrt (B 44) nehmen, im Kreisverkehr zweite Ausfahrt B 44 Richtung Frankfurt nehmen, geradeaus auf Mörfelder Landstraße/Am Oberforsthaus/Kennedyallee, links halten auf Stresemannallee, rechts abbiegen auf Wilhelm-Leuschner-Straße, links auf Gutleutstraße/Mainluststraße, rechts abbiegen, um auf Gutleutstraße/Mainluststraße zu bleiben, rechts abbiegen in die Kruggasse, rechts abbiegen in die Braubachstraße, 1. rechts nehmen, um auf der Braubachstraße zu bleiben.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Hauptbahnhof:

U-Bahn – tagsüber alle 5 Minuten
U4 Richtung Seckbacher Landstraße oder U5 Richtung Preungesheim, an der Station Dom/Römer aussteigen (2 Haltestellen), Ausgang Römerberg nehmen, am Römerberg nach rechts in die Braubachstraße einbiegen, die Nr. 16 befindet sich auf der linken Seite.

Straßenbahn
Straßenbahn 11 Richtung Schießhüttenstraße, Station Römer/Paulskirche aussteigen
(3 Stationen)

S-Bahn – tagsüber alle 3 bis 5 Minuten
alle S-Bahnen Richtung Frankfurt Süd oder Darmstadt oder Hanau; bis Hauptwache (2 Haltestellen), Aufgang zur Zeil benutzen. Nach rechts in die Liebfrauenstraße/
Neue Kräme einbiegen, geradeaus laufen bis zur Ecke Braubachstraße. Nach links abbiegen, die Braubachstraße 16 befindet sich auf der linken Straßenseite.

mediacampus frankfurt
Wilhelmshöher Straße 283
60389 Frankfurt am Main

Mit dem Auto:

Von Westen über die A66
Von Köln oder Wiesbaden kommend, folgen Sie am Nordwestkreuz Frankfurt (Abfahrt 19) auf der A66 der Beschilderung Frankfurt-Miquelallee. Immer geradeaus fahren Sie ab der ersten Ampelkreuzung exakt 2 km auf dem Alleenring bis zur Rothschildallee. Dort ist Seckbach nach links ausgeschildert. In Seckbach folgen Sie der Hauptverkehrsstraße (Wilhelmshöher Straße) in Richtung Bergen-Enkheim. Am Ortsausgang hinter einer lang gezogenen, recht steilen Kurve und kurz nach dem Budge Heim (Altenheim) befindet sich auf der linken Seite unter einer überhängenden Trauerweide die Einfahrt zum mediacampus frankfurt.

Von Osten über die A66
Auf der A66 aus Richtung Hanauer Kreuz kommend fahren Sie bis zur Abfahrt 32 Bergen-Enkheim, dort rechts auf die Borsigallee Richtung Bergen, anschließend links auf die Vilbeler Landstraße Richtung Bergen/Seckbach. Nach gut 1 km biegen Sie in einer Rechtskurve nach links in die Wilhelmshöher Straße nach Seckbach. Der mediacampus frankfurt befindet sich nach 200 m auf der rechten Seite.

Aus Norden über die A5
Auf der A5 aus Richtung Kassel kommend, fahren Sie am Bad Homburger Kreuz (Abfahrt 17) auf die A661 nach Süden Richtung Offenbach bis zur Abfahrt 9 Friedberger Landstraße. Auf der Friedberger Landstraße (B521) geht es weiter in Richtung Bad Vilbel; nach 3 km rechts ab nach Bergen-Enkheim/Seckbach. In Bergen folgen Sie den Schildern hinab nach Enkheim/Seckbach. Hinter dem Ortsausgang von Bergen geht es in einer Linkskurve rechts steil nach Seckbach hinauf. Der mediacampus frankfurt befindet sich nach 200 m auf der rechten Seite.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Vom Hauptbahnhof
Mit der U4 (Richtung Enkheim/Seckbacher Landstr.) fahren Sie vom Hauptbahnhof bis zur Seckbacher Landstraße. Steigen Sie in Fahrtrichtung vorne aus (Ausgang Katharinen Krankenhaus) und nehmen sie den rechten Treppenaufgang. Dort befindet sich direkt eine Bushaltestelle, von der Sie mit der Buslinie 43 (Richtung Bergen Ost) bis zur Haltestelle Budge-Heim/Lohrberg fahren. Circa 50 Meter weiter in Fahrtrichtung liegt auf der linken Seite der mediacampus frankfurt. Die Fahrzeit beträgt ca. 25–30 Minuten.

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Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main

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Von A5 die Abfahrt 18-Nordwestkreuz Frankfurt auf A66 in Richtung F-Miquelallee/
F-Stadtmitte/F-Rödelheim/Eschborn nehmen, Schildern nach Frankfurt-Miquelallee/Frankfurt-Stadtmitte/A66 folgen, weiter auf Miquelallee/
Adickesallee/Nibelungenallee fahren, rechts auf Friedberger Landstraße/Konrad-Adenauer-Straße abbiegen, rechts in die Battonnstraße abbiegen, links abbiegen auf Domstraße; die 1. rechts ist die Braubachstraße.

A3 bis Frankfurter Kreuz
Ausfahrt B44 Richtung Frankfurt Süd/F-Stadtmitte/Neu-Isenburg nehmen, im Kreisverkehr erste Ausfahrt (B 44) nehmen, im Kreisverkehr zweite Ausfahrt B 44 Richtung Frankfurt nehmen, geradeaus auf Mörfelder Landstraße/Am Oberforsthaus/Kennedyallee, links halten auf Stresemannallee, rechts abbiegen auf Wilhelm-Leuschner-Straße, links auf Gutleutstraße/Mainluststraße, rechts abbiegen, um auf Gutleutstraße/Mainluststraße zu bleiben, rechts abbiegen in die Kruggasse, rechts abbiegen in die Braubachstraße, 1. rechts nehmen, um auf der Braubachstraße zu bleiben.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Hauptbahnhof:

U-Bahn – tagsüber alle 5 Minuten
U4 Richtung Seckbacher Landstraße oder U5 Richtung Preungesheim, an der Station Dom/Römer aussteigen (2 Haltestellen), Ausgang Römerberg nehmen, am Römerberg nach rechts in die Braubachstraße einbiegen, die Nr. 16 befindet sich auf der linken Seite.

Straßenbahn
Straßenbahn 11 Richtung Schießhüttenstraße, Station Römer/Paulskirche aussteigen
(3 Stationen)

S-Bahn – tagsüber alle 3 bis 5 Minuten
alle S-Bahnen Richtung Frankfurt Süd oder Darmstadt oder Hanau; bis Hauptwache (2 Haltestellen), Aufgang zur Zeil benutzen. Nach rechts in die Liebfrauenstraße/
Neue Kräme einbiegen, geradeaus laufen bis zur Ecke Braubachstraße. Nach links abbiegen, die Braubachstraße 16 befindet sich auf der linken Straßenseite.

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Wilhelmshöher Straße 283
60389 Frankfurt am Main

Mit dem Auto:

Von Westen über die A66
Von Köln oder Wiesbaden kommend, folgen Sie am Nordwestkreuz Frankfurt (Abfahrt 19) auf der A66 der Beschilderung Frankfurt-Miquelallee. Immer geradeaus fahren Sie ab der ersten Ampelkreuzung exakt 2 km auf dem Alleenring bis zur Rothschildallee. Dort ist Seckbach nach links ausgeschildert. In Seckbach folgen Sie der Hauptverkehrsstraße (Wilhelmshöher Straße) in Richtung Bergen-Enkheim. Am Ortsausgang hinter einer lang gezogenen, recht steilen Kurve und kurz nach dem Budge Heim (Altenheim) befindet sich auf der linken Seite unter einer überhängenden Trauerweide die Einfahrt zum mediacampus frankfurt.

Von Osten über die A66
Auf der A66 aus Richtung Hanauer Kreuz kommend fahren Sie bis zur Abfahrt 32 Bergen-Enkheim, dort rechts auf die Borsigallee Richtung Bergen, anschließend links auf die Vilbeler Landstraße Richtung Bergen/Seckbach. Nach gut 1 km biegen Sie in einer Rechtskurve nach links in die Wilhelmshöher Straße nach Seckbach. Der mediacampus frankfurt befindet sich nach 200 m auf der rechten Seite.

Aus Norden über die A5
Auf der A5 aus Richtung Kassel kommend, fahren Sie am Bad Homburger Kreuz (Abfahrt 17) auf die A661 nach Süden Richtung Offenbach bis zur Abfahrt 9 Friedberger Landstraße. Auf der Friedberger Landstraße (B521) geht es weiter in Richtung Bad Vilbel; nach 3 km rechts ab nach Bergen-Enkheim/Seckbach. In Bergen folgen Sie den Schildern hinab nach Enkheim/Seckbach. Hinter dem Ortsausgang von Bergen geht es in einer Linkskurve rechts steil nach Seckbach hinauf. Der mediacampus frankfurt befindet sich nach 200 m auf der rechten Seite.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Vom Hauptbahnhof
Mit der U4 (Richtung Enkheim/Seckbacher Landstr.) fahren Sie vom Hauptbahnhof bis zur Seckbacher Landstraße. Steigen Sie in Fahrtrichtung vorne aus (Ausgang Katharinen Krankenhaus) und nehmen sie den rechten Treppenaufgang. Dort befindet sich direkt eine Bushaltestelle, von der Sie mit der Buslinie 43 (Richtung Bergen Ost) bis zur Haltestelle Budge-Heim/Lohrberg fahren. Circa 50 Meter weiter in Fahrtrichtung liegt auf der linken Seite der mediacampus frankfurt. Die Fahrzeit beträgt ca. 25–30 Minuten.

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Braubachstraße 16
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Leitung Personalabteilung / Personalleiter Börsenvereinsgruppe
o.schlimm@mvb-online.de
T +49 (0) 69 1306 323

Dunja Böckling
Leitung Personal Frankfurter Buchmesse
boeckling@book-fair.com
T +49 (0) 69 2102 173

Nora Liers
Personalreferentin
MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH
mediacampus frankfurt | die schulen des deutschen buchhandels gmbh
n.liers@mvb-online.de
T +49 (0) 69 1306 260

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Gegründet: 1947 in Frankfurt am Main

Gesellschafter der GmbH ist die Börsenverein Beteiligungsgesellschaft mbH.
Sitz der Gesellschaft: Frankfurt am Main

Geschäftsführung
Ronald Schild

Eingetragen unter HRB 9240 beim Registergericht Frankfurt/M.
Umsatzsteuer ID Nr. DE114130036

Fotos
Magdalena Spinn und Debbie Runkel

Gestaltung
nodesign

Programmierung
Yakamara